
Usbekistan und Weltbank: Partnerschaft für Abfallwirtschaft

Usbekistan und die Weltbank vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich Umweltschutz
Der Minister für Ökologie, Umweltschutz und Klimawandel, Aziz Abduhakimov, führte Gespräche mit der globalen Direktorin für Umwelt, natürliche Ressourcen und blaue Wirtschaft der Weltbank, Valerie Hickey. Das Treffen befasste sich mit den laufenden Arbeiten zur nachhaltigen „grünen“ Entwicklung.
Valerie Hickey bemerkte, dass die Weltbank zum ersten Mal an der Konferenz zum Schutz wandernder Arten teilnehme, und drückte ihre Freude über den Besuch in Samarkand aus. Sie hob auch die umfangreichen Arbeiten hervor, die in Usbekistan zur Wiederherstellung gefährdeter Wildtierarten durchgeführt werden. Auch Reformen im Bereich der Abfallwirtschaft wurden im Rahmen des Treffens gewürdigt.
„In Usbekistan wird der Abfallwirtschaft große Aufmerksamkeit geschenkt. Das bedeutet, dass unsere Ziele übereinstimmen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Usbekistan im Bereich der Behandlung und Sortierung fester Siedlungsabfälle sowie bei der Bereitstellung staatlicher Unterstützung für Unternehmer und Arbeitnehmer in diesem Bereich.“, sagte Valerie Hickey.
Aziz Abduhakimov wiederum erörterte die Ziele der Branche im Land, insbesondere die effiziente Umsetzung von Abfallmanagementsystemen, die Einführung der Kreislaufwirtschaft sowie die Entwicklung des „Zero Waste“-Prinzips.
„Abfälle werden mittlerweile zu einer wertvollen Ressource für die Wirtschaft. Unser Ziel ist der Aufbau einer ‚grünen‘ Gesellschaft, von der wir in jeder Hinsicht profitieren“, erklärte der Minister.
Bei dem Treffen wurde auch ein Projekt zur Einrichtung von sechs grenzüberschreitenden Schutzgebieten erörtert. Es wird erwartet, dass diese Initiative einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Ökotourismus sowie zum Schutz und zur Erhaltung seltener Tierarten leisten wird.
Als Ergebnis der Verhandlungen wurde eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit getroffen, um führende Unternehmen im Abfallsektor nach Usbekistan zu locken, Investitionen der Weltbank in die Branche zu holen und Zuschüsse zu gewähren.






