
„Usbekistan überholt Kasachstan: Gesetze zu häuslicher Gewalt im Vergleich“ – Ein Experteninterview

Die Expertin Kholida Adjigulova aus Kasachstan spricht über die Gesetzgebung gegen häusliche Gewalt in Usbekistan
Die internationale Expertin, Juristin und Soziologin Kholida Adjigulova aus Kasachstan hat über Fälle von Gewalt gegen Frauen im Land gesprochen und betont, dass die diesbezügliche Gesetzgebung in Usbekistan weiter fortgeschritten sei. Sie verwies dabei auf die wichtige Rolle der Präsidentenassistentin Saida Mirziyoyeva.
„Usbekistan hat eine verwaltungs- und strafrechtliche Haftung für häusliche Gewalt eingeführt“, sagte Adjigulova. „Usbekistan hat Kasachstan überholt, weil es eine Haftung für häusliche Gewalt vorsieht und jede Art von Gewalt gegen Kinder, Polygamie und sogar die Propaganda der Polygamie verboten ist.“
Die meisten Initiativen in Usbekistan gehen von der Tochter des Staatsoberhauptes aus, so Adjigulova. Sie betonte die wichtige Rolle von Saida Mirziyoyeva und ihre Bemühungen, Probleme wie häusliche Gewalt zur Sprache zu bringen.
In Kasachstan habe sich dagegen keiner der Töchter des ersten Präsidenten für das Thema häusliche Gewalt interessiert, so Adjigulova.
Die Tochter des derzeitigen Staatschefs der Usbekistan, Saida Mirziyoyeva, verurteilte die Akzeptanz von Gewalt gegen Frauen und Kinder in der Gesellschaft scharf. Sie betonte den durch den Anstieg verursachten Schaden für die Gesellschaft und setzte die Notwendigkeit, strikt dagegen vorzugehen, auf die Tagesordnung.
Daraufhin wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die Änderungen an den bestehenden Gesetzen vornehmen sollte. Der Kampf für die Verabschiedung des Gesetzentwurfs war schwierig, aber das angestrebte Ziel wurde erreicht. Heute gilt häusliche Gewalt in Usbekistan als Verbrechen.
Durch die Gesetzgebung Usbekistans sind Frauen und Kinder nun geschützt. Es wurden diverse maßgebliche Veränderungen vorgenommen, um häusliche Gewalt und Belästigung zu bekämpfen und Täter zu registrieren.
Die Bemühungen von Saida Mirziyoyeva und der Arbeitsgruppe haben historische Bedeutung und beruhen auf nationalen und moralischen Werten, so die Sozialaktivisten. Frauen und Kinder in Usbekistan sind nun durch die Gesetzgebung geschützt und Straftaten gegen sie werden als schwere Verbrechen geahndet.






