
Usbekistan: Investmentmanager unterstützt chinesische Partner

Shavkat Mirziyoyev nahm am gemeinsamen Investitionsforum in Shenzhen teil. Der Präsident betonte die Förderung strategischer Partnerschaften im Bereich „grüner“ Energie und die Beteiligung chinesischer Unternehmen am Privatisierungsprogramm in Usbekistan.
Im Rahmen seines Staatsbesuchs in China nahm der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev, zusammen mit dem Parteisekretär von Guangdong, Huang Kunming, am gemeinsamen Investitionsforum in Shenzhen teil.
Bei der Eröffnung des Forums hieß der Präsident alle Teilnehmer herzlich willkommen und wies darauf hin, dass Shenzhen als die Innovationshauptstadt Chinas gilt und der Veranstaltung eine besondere symbolische Bedeutung verleiht.
Der Präsident Usbekistans legte besonderes Augenmerk auf die Tatsache, dass die Handels-, Wirtschafts- und Investitionskooperation zwischen den beiden Ländern schnell wächst und einen breiten Umfang erreicht. In den vergangenen Jahren verdoppelte sich das Volumen des gegenseitigen Handels und erreichte im Jahr 2023 einen Rekordwert von 14 Milliarden US-Dollar.
Shavkat Mirziyoyev wies erneut darauf hin, dass es die Möglichkeit gebe, diese Zahl in den kommenden Jahren auf 20 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, unter anderem durch die Ausweitung der gegenseitigen Versorgung mit Agrar- und Industrieprodukten und durch den Abschluss eines neuen zwischenstaatlichen Abkommens über die Einrichtung eines Präferenzhandels mit bestimmten Arten von Produkten.
Chinas Gesamtinvestitionen in Usbekistan haben 14 Milliarden US-Dollar überschritten. Die Zahl der Unternehmen mit chinesischen Investitionen hat sich verdreifacht. Mirziyoyev würdigte die Unterzeichnung wichtiger Investitionsvereinbarungen auf dem jüngsten interregionalen Forum und der Ausstellung für Industrieprodukte in Urumqi sehr.
Die usbekische Seite brachte ihre Bereitschaft zum Ausdruck, dieser Geschäftsplattform einen systematischen Ton zu verleihen und das nächste Forum in Usbekistan abzuhalten. Der Präsident begrüßte auch Pläne zur Einrichtung eines ständigen Regionalrats der beiden Länder.
Mirziyoyev wies darauf hin, wie wichtig es ist, gemeinsame Anstrengungen zur Förderung neuer Projekte und Initiativen zu mobilisieren, und wies auf die vorrangigen Bereiche der künftigen Zusammenarbeit hin. Dazu gehört die Einführung eines vereinfachten Verfahrens zur Gewinnung von Mitteln chinesischer Finanzinstitute für Infrastrukturentwicklungsprojekte und die Stärkung der industriellen Zusammenarbeit in vorrangigen Wirtschaftssektoren.
Als wichtige Richtungen wurden auch die weitere Förderung strategischer Partnerschaften im Bereich „grüner“ Energie und die Beteiligung chinesischer Unternehmen am Privatisierungsprogramm genannt.
In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass mit chinesischen Partnern Vereinbarungen zur Erweiterung des Portfolios an Investitionsprojekten, Infrastruktur- und Industriekooperationsentwicklungsprogrammen getroffen wurden.
Während des Besuchs wurde auch betont, dass die Entscheidungen führender chinesischer Banken, die Projektfinanzierung auszuweiten, eine Repräsentanz der Export-Import-Bank zu eröffnen und gemeinsam mit dem Silk Road Fund eine neue Investitionsplattform zu schaffen, den erfolgreichen Aktivitäten starke Impulse verleihen werden chinesischer Partner in Usbekistan.
Darüber hinaus wird jedem chinesischen Partner ein Investmentmanager zugewiesen, der ihn bei der Projektumsetzung von Anfang bis Ende begleitet und bei Bedarf Hilfe leistet.
Am Ende des Wirtschaftsforums wurde ein umfangreiches Dokumentenpaket zu Projekten in den Bereichen Energie, Öl und Gas, Bergbau, Elektrotechnik, Leichtindustrie, Maschinenbau, Infrastrukturentwicklung, Landwirtschaft, Bildung, Transport und Logistik unterzeichnet.
Im Anschluss an die Veranstaltung brachte der Präsident Usbekistans die Initiative vor, jedes Jahr das Guangdong-Investitionsforum zu organisieren, und schlug vor, das nächste Treffen im Jahr 2025 in Samarkand abzuhalten.






