
Usbekistan investiert in Berufsausbildungen für Auslandstätigkeiten

Autodidaktische Sprachlernende können sich freuen, denn ab sofort werden die Kosten für Sprachkurse erstattet. Am 17. April hat das Ministerkabinett einen Beschluss zur Verbesserung der Sprach- und Berufsausbildung junger Menschen verabschiedet, wie auf Lex.uz veröffentlicht wurde.
Ein Zentrum zur Erlernung von Fremdsprachen und gezielten Vorbereitung auf eine Beschäftigung im Ausland wird im Rahmen der Agentur für externe Arbeitsmigration eingerichtet. Die Hauptaufgabe des Zentrums besteht darin, Berufsausbildungsgänge für diejenigen zu koordinieren, die im Ausland arbeiten möchten.
Es werden Kurse mit einer Dauer von bis zu einem Jahr an 27 Berufsbildungseinrichtungen in allen Regionen organisiert, in denen den Studierenden fachbezogene Disziplinen sowie verschiedene Fremdsprachen wie Englisch, Deutsch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch und andere vermittelt werden. Zudem erhalten sie einen Einblick in die Gesetzgebung, Kultur und Traditionen der Gastländer.
Autodidaktische Lernende, die eine Sprache selbst erlernt haben, können eine Erstattung ihrer Bildungskosten aus dem Staatshaushalt erhalten, wenn sie einen Nachweis über Sprachkenntnisse auf mindestens dem Niveau B2 vorlegen. Die Erstattung beträgt 50 % der Sprachkurskosten, mit einem Höchstbetrag von 10 BCU (3,4 Millionen UZS). Darüber hinaus werden die Kosten für den Erwerb eines Sprachzertifikats vom Landesfonds zur Unterstützung der Jugendpolitik übernommen.






