
Usbekistan erhebt hohe Geldstrafen für nicht genehmigte Umrah-Veranstaltungen.

Der Präsident Usbekistans, Shavkat Mirziyoyev, hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das die Organisation von Umrah-Pilgerreisen regelt. Nach Berichten der usbekischen Medien wird damit eine Lizenzpflicht für Veranstalter von Umrah-Veranstaltungen eingeführt.
Gemäß den Änderungen wird die Organisation und Durchführung von Umrah-Pilgerreisen zu einer neuen Art von lizenzierter Tätigkeit. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen droht eine Geldstrafe in Höhe von 200 Grundsteuersätzen, was etwa 68 Millionen Sum oder 5.400 US-Dollar entspricht. Für die Ausstellung einer Lizenz durch das Komitee für religiöse Angelegenheiten werden 10 Grundsteuersätze fällig, was etwa 3,4 Millionen Sum oder 270 US-Dollar entspricht.
Das Gesetz tritt im Oktober 2024 in Kraft und hat das Ziel, illegale Aktivitäten zu bekämpfen und die Sicherheit der Pilger zu gewährleisten. Damit soll die Organisation von Umrah-Pilgerreisen in Usbekistan künftig besser kontrolliert und reguliert werden.



