
Untersuchung der Unterschlagung in der Nukus-Bibliothek für Sehbehinderte durch die Generalstaatsanwaltschaft

In der Stadt Nukus wurde festgestellt, dass in der Spezialbibliothek für Sehbehinderte Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern stattgefunden haben. Insgesamt wurden 530,4 Millionen UZS für den Wiederaufbau und die Ausstattung des Gebäudes missbraucht. Darüber hinaus wurden weitere 140 Millionen UZS für Brailledrucker und ein Tonstudio zweckentfremdet. Aufgrund dieser Vorfälle wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Der Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft berichtete, dass Haushaltsmittel aus der Spezialbibliothek für Sehbehinderte in Nukus abgezweigt wurden. Es stellte sich heraus, dass Vertragsarbeiten im Wert von 10,4 Milliarden UZS im Zusammenhang mit der Rekonstruktion und Ausstattung des Bibliotheksverwaltungsgebäudes untersucht wurden. Es wurde festgestellt, dass Arbeiten im Wert von 530,4 Millionen UZS nicht ausgeführt wurden, obwohl in Berichten fälschlicherweise die Fertigstellung angegeben wurde, was zur Veruntreuung staatlicher Gelder führte.
Die Zweckentfremdung von Mitteln für die Ausstattung der Bibliothek, insbesondere für Braille-Drucker und ein Tonstudio, hat die Möglichkeiten eingeschränkt, Menschen mit Sehbehinderungen Literatur und Audiomaterial in karakalpakischer Sprache bereitzustellen, so die Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft.
Die Untersuchung hat ein Strafverfahren gemäß des Strafgesetzbuches ausgelöst. Ermittlungsmaßnahmen wurden eingeleitet, um den Schaden wieder gut zu machen.






