
Unerwartete Goldmedaillen beflügeln Olympia-Fieber in Zentralasien

Die Olympischen Sommerspiele in Paris haben begonnen und das US-Sportmagazin Sports Illustrated hat Prognosen für die Medaillen der Spiele abgegeben. In Zentralasien sind die Erwartungen gemischt: Kasachstan wird voraussichtlich die schlechteste Medaillenausbeute aller Zeiten haben, während Usbekistan nicht an vergangene Erfolge anknüpfen kann. Nur Kirgisistan trägt die Last der steigenden Erwartungen, nachdem die ersten beiden Goldmedaillen in der Geschichte des Landes vorhergesagt wurden.
In den ersten fünf Tagen der Spiele haben einige Außenseiter aus Zentralasien bereits alle Erwartungen übertroffen und die Fans auf weitere sensationelle Ergebnisse hoffen lassen. Usbekistan feierte seine erste Olympiasiegerin im Sommer, Diyora Keldiyorova, eine Judoka in der 52-Kilogramm-Klasse. Sie besiegte die amtierende Goldmedaillengewinnerin aus Japan und sorgte für große Begeisterung im Land.
Kasachstan konnte ebenfalls einen historischen Sieg verzeichnen, als Yeldos Smetov die erste Goldmedaille des Landes im Judo gewann. Für Kirgisistan steht die erfolgreiche Ringerin Aisuluu Tynybekova im Fokus, die als Favoritin in der 62-Kilogramm-Klasse gilt.
Die Spiele in Paris haben bereits einige Überraschungen und emotionale Momente für die Sportler aus Zentralasien gebracht. Die Fans dürfen gespannt sein, ob weitere Märchenenden bevorstehen und ob die Prognosen von Sports Illustrated eintreffen werden.



