Kasachstan

UN lobt Kasachstan für Gesetz gegen häusliche Gewalt

Die Vereinten Nationen (UN) haben ihre Anerkennung für Kasachstan ausgedrückt, da am 15. April Gesetze zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt verabschiedet wurden. Die residierende UN-Koordinatorin für Kasachstan, Michaela Friberg-Storey, bezeichnete dies als bedeutenden Fortschritt bei der Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt.

Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterzeichnete am 15. April ein Gesetz, das die Strafen für Gewalt gegen Frauen und Kinder verschärft. Das Gesetz führt auch administrative Sanktionen für Mobbing und Cybermobbing von Minderjährigen ein und verpflichtet Bildungseinrichtungen, Strafverfolgungsbehörden über Straftaten gegen Kinder zu informieren.

Die Verabschiedung des Gesetzes erfolgte nach einer breiten öffentlichen Kampagne, die unter anderem durch die Verhaftung eines ehemaligen Ministers ausgelöst wurde, der verdächtigt wird, seine Frau getötet zu haben.

Das neue Gesetz verdeutlicht Kasachstans Engagement für die Menschenrechte und den Schutz von Frauen, Kindern und schutzbedürftigen Gruppen vor häuslicher Gewalt. Es zeigt auch, dass häusliche Gewalt strafrechtlich verfolgt wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Vereinten Nationen ermutigen Kasachstan, seine Bemühungen zur wirksamen Umsetzung und Durchsetzung dieses Gesetzes fortzusetzen. Ziel ist es, Opfern häuslicher Gewalt Zugang zur Justiz und Unterstützungsdiensten zu gewähren und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

Die UN stehen bereit, Kasachstan bei der Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt und der Förderung einer Kultur des Respekts, der Gleichheit und der Würde aller Bürger zu unterstützen.

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