
UN-Generalsekretär Guterres verurteilt die gewalttätigen Kriminalitätsfälle in Ecuador – Last-Minute-Welt-Nachrichten

Der UN-Sprecher Stephane Dujarric machte in der täglichen Pressekonferenz eine Erklärung zu dem Thema. In seinem Statement sagte Dujarric, dass Guterres ein Telefonat mit dem Ständigen Vertreter Ecuadors bei den Vereinten Nationen geführt habe und dass „der Generalsekretär ernsthaft besorgt über die sich verschlechternde Situation im Land ist“, so Dujarric.
„Der Generalsekretär verurteilt Gewaltverbrechen und sendet den Menschen in Ecuador eine Botschaft der Solidarität“, sagte Dujarric. Er erklärte außerdem, dass es kein Anliegen der UN bezüglich der Situation gebe und dass Guterres glaube, dass die ecuadorianische Regierung die Situation bewältigen könne.
ÜBERFALL AUF FERNSEHSENDER UND UNIVERSITÄT
Das Studio des ecuadorianischen Senders „TC Television“ in Guayaquil wurde gestern während einer Live-Sendung von bewaffneten Männern überfallen und die Mitarbeiter als Geiseln genommen. Gleichzeitig griffen Bewaffnete eine Universität in Guayaquil an und zwangen einige Studenten gewaltsam zur Aufgabe.
Als Ergebnis des Eingreifens der Sicherheitskräfte wurden 13 Personen, die das Fernsehstudio während einer Live-Sendung überfallen hatten, festgenommen, und die Universität wurde unter Kontrolle gebracht.
Die ecuadorianische Regierung, die seit einiger Zeit mit einer Sicherheitskrise im ganzen Land kämpft, erklärte am 9. Januar, nachdem der Bandenführer Adolfo Macias Salazar, genannt „Fito“, und mehrere Häftlinge aus dem Gefängnis in der Stadt Guayas entkommen waren und anschließend Polizeifahrzeuge mit Bomben angegriffen wurden, einen 60-tägigen Ausnahmezustand.



