Kasachstan

UN-Bericht: Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Kasachstan

Breite Beteiligung und umfassende Berichterstattung bei der „16 Tage des Aktivismus gegen geschlechtsspezifische Gewalt“-Kampagne in Kasachstan

ASTANA – Die jährliche internationale Kampagne „16 Tage des Aktivismus gegen geschlechtsspezifische Gewalt“ verzeichnete in Kasachstan eine breite Beteiligung und Berichterstattung, berichtete der Pressedienst der Vereinten Nationen in Kasachstan. Die Kampagne begann am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, und lief bis zum 10. Dezember.

Ein Hauptaugenmerk der Vereinten Nationen in Kasachstan liegt auf der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und unterstützt das Engagement des Landes bei der Erfüllung internationaler Verpflichtungen zur Gleichstellung der Geschlechter. Das diesjährige Thema „Aktive Maßnahmen ergreifen, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden“ unterstrich die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Bekämpfung dieses Problems.

Eine bemerkenswerte Funktion war die „Unzählige Installation“ am Bahnhof Nurly Zhol in Astana, die die Menschen ermutigte, sich gegen Gewalt gegen Frauen auszusprechen, indem sie persönliche Erfahrungen anonym austauschten. Die Organisatoren der Installation kündigten an, das gesammelte Material in künftigen Informationskampagnen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen nutzen zu wollen.

Zu den Ausstellungsorganisatoren gehörten das Büro des UN-Residentkoordinators in Kasachstan, das UN-Entwicklungsprogramm, der UN-Bevölkerungsfonds, die Weltgesundheitsorganisation, UN Women und die European Union-UN Spotlight Initiative sowie Kasachstan Temir Zholy.

Am 23. und 24. November veranstaltete Astana außerdem eine Konferenz zur Prävention häuslicher Gewalt, um die Verwaltungs- und Strafgesetzgebung zur Minimierung häuslicher Gewalt im Bereich der Frauenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter zu diskutieren. Menschenrechtsbeauftragter Artur Lastayev wies darauf hin, dass Kasachstan den Schutz vor häuslicher Gewalt als eine der zentralen Aufgaben eines sozial orientierten Staates betrachte. Er betonte, dass häusliche Gewalt nicht nur die Menschenrechte verletze, sondern auch Familien behindert und soziale Werte zerstört.

Die Abschlusskonferenz des Regionalprogramms der EU-UN-Spotlight-Initiative in Zentralasien fand am 29. November in der Hauptstadt statt. Das Programm hat in den drei Jahren seiner Umsetzung bedeutende Ergebnisse gezeigt. Mehr als 500 Aktivisten und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Region bildeten ein regionales Netzwerk, während sich mehr als 25 Jugendorganisationen und Aktivisten dem informellen Jugendnetzwerk anschlossen, um schädliche Stereotypen und geschlechtsspezifische Gewalt zu beseitigen. Darüber hinaus gründeten die Strafverfolgungsbehörden eine regionale Gemeinschaft zum Austausch von Erfahrungen und Fachwissen. Partner, darunter Experten aus dem Gesundheits-, Polizei- und psychosozialen Schutzdienst, erhielten Forschungsmaterialien, eine Geschlechteranalyse der regionalen Gesetzgebung und Schulungspakete zur Umsetzung von Standardarbeitsanweisungen für die Leistungserbringung.

Während einer Konferenz am 4. Dezember zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in der Region sagte das kasachische Beamte, die Ergebnisse des Vorsitzes des Landes im Dialog der Frauen Zentralasiens im Jahr 2023 vorgeführt hat. Die Veranstaltung fiel mit der 16-tägigen globalen Kampagne zusammen. Daniya Yespayeva, stellvertretende Sprecherin der Mazhilis, der Unterkammer des kasachischen Parlaments, betonte die Rolle des Dialogs bei der institutionellen Stärkung der regionalen Plattform. Sie lobte die Arbeit des UN Regional Centre for Preventive Diplomacy for Central Asia (UNRCCA), der United Nations Entity for Gender Equality (UN Women), des UNDP und der EU.

Am 25. Nov. 25, UN Women und kasachische Künstlerin Kanat Nurtazin freigegeben Ein Video, das die öffentliche Aufmerksamkeit auf verschiedene Formen von Gewalt lenkt, darunter physische, wirtschaftliche, psychische und Online-Gewalt.

Im Rahmen der globalen Initiative wurden landesweite Informationskampagnen durchgeführt, darunter studentische Engagements, eine Animationsfilmpräsentation und Social-Media-Initiativen, um das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu schärfen.

Berichten zufolge erlebt jede sechste Frau in Kasachstan jedes Jahr Gewalt. Im Jahr 2022 wurden 61.277 Fälle häuslicher Gewalt gegen Frauen gemeldet. Laut dem UNDP-Bericht zum Gender Social Norms Index hegen mehr als 93 % der kasachischen Bürger, sowohl Männer als auch Frauen, geschlechtsspezifische Vorurteile gegenüber Frauen.

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