
Über 5.000 Stammzelltransplantationen in der Türkei durchgeführt

Die Stammzelltransplantation in der Türkei nimmt zu
Prof. Dr. Cangül erklärte auf einer Pressekonferenz im Rahmen des 16. Nationalen Kongresses für Knochenmarktransplantation und Zelltherapien der türkischen Hämatologie-Vereinigung in Antalya, dass die Stammzelltransplantation in der Türkei zugenommen hat.
Er wies darauf hin, dass in den frühen 2000er Jahren nur 100 Stammzelltransplantationen in 10 Zentren durchgeführt werden konnten. Laut den Daten des Gesundheitsministeriums gibt es 147 Knochenmarktransplantationszentren in der Türkei, in denen im Jahr 2023 mehr als 5.000 Stammzelltransplantationen durchgeführt wurden. Die Anzahl der Stammzelltransplantationen pro 10 Millionen Menschen in der Türkei hat 500 pro Jahr überschritten und das Niveau der Länder der Europäischen Union erreicht.
Prof. Dr. Ali İrfan Emre Tekgündüz, Vorstandsmitglied der Türkischen Hämatologie-Vereinigung, betonte, dass die Transplantation hämatopoetischer Stammzellen als wichtige Behandlungsmethode mit dem Potenzial für eine vollständige Heilung angesehen wird und bei der Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt wird.
Die CAR-T-Zelltherapie zeigt Erfolge bei hämatologischen Krebserkrankungen
Prof. Dr. Selami Koçak Toprak, Forschungssekretär der Türkischen Hämatologischen Vereinigung, erklärte, dass das körpereigene Immunsystem effektiv bei der Krebsbehandlung eingesetzt werden kann. Besonders die CAR-T-Zelltherapie hat große Erfolge bei der Behandlung von hämatologischen Krebsarten gezeigt.
Toprak betonte, dass die erfolgreichen Ergebnisse bei Hochrisikopatienten darauf hinweisen, dass die Behandlungschancen steigen, wenn dieser Ansatz frühzeitig zum Einsatz kommt. Prof. Dr. Muhlis Cem Ar, der Präsident der Türkischen Hämatologischen Vereinigung, war ebenfalls anwesend.



