
Turkmenistan plant Kooperation mit EU und UN – Veranstaltungsreihe in Planung

Während einer Regierungssitzung am Samstag äußerte der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Raschid Meredow eine Reihe konstruktiver Vorschläge für die schrittweise Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Turkmenistan und der Europäischen Union.
Diese Vorschläge waren eine logische Konsequenz der Arbeitsbesuche in diesem Monat Belgien und Italien, deren Fortschritt von ORIENT abgedeckt wurde.
Stellen wir sie in verallgemeinerter Form dar:
1) Abhaltung eines Treffens der Außenminister Zentralasiens und der Europäischen Union im kommenden Oktober in der turkmenischen Hauptstadt;
2) Entsendung von Vertretern des nationalen Parlaments nach Brüssel in der zweiten Hälfte des Jahres 2024, was die Beziehungen zwischen dem Medschlis Turkmenistans und dem Europäischen Parlament weiter stärken wird;
3) Das ganze Jahr über regelmäßige Besuche von EU-Vertretern in Turkmenistan organisieren;
4) Vorbereitung eines Entwurfs eines Rahmenabkommens zwischen Turkmenistan und der Europäischen Union im Energiesektor und Bildung einer geeigneten Gruppe zur Intensivierung der weiteren Zusammenarbeit.
5) Arbeiten an der Frage der Schaffung einer Transportkoordinierungsplattform EU-Zentralasien.
6) Gemeinsam mit relevanten europäischen Strukturen neue Bildungsprogramme im Bereich der Berufsausbildung schaffen;
7) Durchführung eines Menschenrechtsdialogs in Aschgabat im Juni im Turkmenistan-EU-Format.
8) Beginn gezielter Arbeiten zum Beitritt Turkmenistans zum Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD);
9) Zusammen mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im November ein internationales Forum zur Ernährungssicherheit in der turkmenischen Hauptstadt veranstalten.
Staatschef Serdar Berdimuhamedov billigte diese Vorschläge des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenministers Raschid Meredow und betonte, dass die Verhandlungen in Brüssel und Rom den Dialog zwischen Turkmenistan und der Europäischen Union weiter vertiefen würden.






