
The Rohstahlproduktion erhöhte sich um 24,7 Prozent

Der türkische Stahlproduzentenverband (TÇÜD) hat aktuelle Daten zur Rohstahlproduktion, zum Verbrauch und zum Außenhandel für den Monat Januar veröffentlicht.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Rohstahlproduktion im Januar um 24,7 Prozent auf 3,2 Millionen Tonnen. Der Verbrauch an Fertigstahl belief sich auf 3,5 Millionen Tonnen, was einen Anstieg von 19,5 Prozent im gleichen Zeitraum darstellt.
In Bezug auf den Außenhandel erreichten die Exporte von Stahlprodukten im Januar 894,7 Tausend Tonnen, was einem jährlichen Anstieg von 23 Prozent entspricht. Der Wert der Exporte belief sich auf 662,1 Millionen Dollar, was einer Steigerung von 10,1 Prozent entspricht.
Die Importe betrugen 1,4 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 12,4 Prozent entspricht, und 1,1 Milliarden Dollar an Wert, was einem Rückgang von 1,6 Prozent entspricht.
Das Außenhandelsdefizit verringerte sich im Januar von 490,8 Millionen Dollar auf 412,3 Millionen Dollar, was einem Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
TÇÜD-Generalsekretär Veysel Yayan äußerte Bedenken bezüglich der Bedrohung durch China für die Stahlbranche. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme konzentriere sich China verstärkt auf den Export von Stahlprodukten, was eine Gefahr für die Weltstahlindustrie und auch für die türkische Industrie darstellt.
Die Senkung der Zinssätze in der Europäischen Union ab dem zweiten Quartal des Jahres wird als Chance gesehen, um die Exporte weiter anzukurbeln und den Stahlverbrauch in der EU zu steigern.



