
Stellungnahme des türkischen Außenministeriums zur Ernennung von Cuéllar

Das türkische Außenministerium begrüßt und unterstützt die Ernennung von María Ángela Holguín Cuéllar, der ehemaligen Außenministerin Kolumbiens, zur persönlichen Beauftragten auf Zypern durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen und wünscht ihm viel Erfolg. Das Ministerium betont seine Erwartungen bezüglich des Berichts, den Cuéllar erstellen wird, und hofft, dass er die Einstellungen der Parteien und die Realitäten auf der Insel objektiv widerspiegeln und die Schlussfolgerungen für eine realistische Vorgehensweise in der Zukunft basieren kann.
Die Ernennung von Cuéllar erfolgte unter der Bedingung, dass sein Mandat darauf beschränkt ist, zu prüfen, ob eine gemeinsame Basis für neue Verhandlungen über eine offizielle Lösung zwischen den Parteien auf der Insel besteht, und dass die Amtszeit des persönlichen Beauftragten sechs Monate nicht überschreiten sollte.
Die Türkei und die türkisch-zypriotische Seite unterstützen diese Ernennung und haben klargestellt, dass die Lösungsmodelle der Vergangenheit aufgrund ihrer Kompromisslosigkeit veraltet sind. Die Registrierung der souveränen Gleichheit und des internationalen Status des türkisch-zypriotischen Volkes ist für den Beginn eines neuen Verhandlungsprozesses in Zypern unerlässlich.
Das türkische Außenministerium ist zuversichtlich, dass die sechsmonatige Amtszeit des persönlichen Beauftragten ausreichen wird, um festzustellen, ob zwischen den Parteien auf der Insel eine gemeinsame Basis für neue Verhandlungen über eine offizielle Lösung besteht.
Abschließend wünscht das türkische Außenministerium dem persönlichen Beauftragten Holguín Cuéllar viel Erfolg und hofft, dass sein Bericht die Grundlage für eine realistische Vorgehensweise in der Zukunft bilden wird.






