
Sinkende Zuckerkonsumnormen in kirgisischen Schulen und Kindergärten

Bischkek – Das Ministerium für Bildung und Wissenschaft in Kirgisistan hat Maßnahmen ergriffen, um den übermäßigen Zuckerkonsum von Kindern zu reduzieren. Dies berichtet der Abgeordnete des Parlaments Dastan Bekeshev.
Laut Bekeshev wurde der tägliche Zuckerkonsum in Schulen und Kindergärten von 50 auf 30 Gramm gesenkt. Anstelle von Tee bieten Schulkantinen nun Trockenfrüchtegetränke aus heimischen Trockenfrüchten ohne Zuckerzusatz an.
Zur Vermittlung einer gesunden Ernährung wurde ein methodischer Leitfaden namens „Junger Gärtner“ entwickelt, der Schülern und ihren Eltern helfen soll. Zusätzlich wurde das Programm „Grundlagen eines gesunden Lebensstils“ für Grundschüler in Schulen im ganzen Land eingeführt. Ein Online-Kurs zur Ausbildung von Köchen für Bildungseinrichtungen wurde ebenfalls eröffnet.
Bekeshev plant zudem, Regierungsbehörden mit einer Initiative für eine groß angelegte Anti-Zucker-Kampagne, besonders in Bildungsorganisationen, zu kontaktieren. Die Bestrebungen zielen darauf ab, die Gesundheit der Kinder durch eine Reduzierung des Zuckerkonsums zu fördern.



