
Sinkende Armutsquote in Usbekistan: 11 %

Die Armutsquote in Usbekistan ist im Jahr 2023 überraschend um 3 Prozent gesunken, von 14 Prozent auf 11 Prozent. Diese Zahlen bedeuten, dass im vergangenen Jahr jeder zehnte Usbeke weniger als 568.000 Soums pro Monat verdiente. Der Rückgang wurde von Experten der Weltbank überprüft und in allen Regionen des Landes festgestellt. Besonders deutlich ist der Rückgang der Armut in den Regionen Syrdarya, Andischan und Karakalpakstan. Auch für das laufende Jahr ist eine weitere Senkung der Armutsquote geplant. Im Jahresbericht des Statistikamtes wurde außerdem bekannt gegeben, dass sich das Wachstum des realen Pro-Kopf-Einkommens verlangsamt hat. Im Jahr 2023 lag dieser Indikator bei nur noch 2,4 Prozent. Auch in einigen Regionen wie Khorezm, Namangan, Buchara, Samarkand und Surkhandarya sind die Realeinkommen pro Kopf gesunken. Insgesamt zeigt sich also ein positiver Trend in Bezug auf die Armutsbekämpfung in Usbekistan, der jedoch durch die langsamere Einkommensentwicklung gebremst wird.






