
Silvester-Firmenfeiern in Regierungsbehörden: Eine schlechte Tradition – Taschjew –

Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für nationale Sicherheit Kirgisistans (SCNS), Kamtschybek Taschjew, hat die Beamten aufgefordert, die Tradition der Neujahrsfeiern zu beenden. In einem Live-Video auf Facebook erklärte er, dass solche Feiern unnötig seien und das Geld besser für wohltätige Zwecke verwendet werden sollte. Er betonte, dass offizielle Feierlichkeiten, wie die Neujahrsfeier des Präsidenten und andere Veranstaltungen mit Regierungschefs, ausreichen, um eine festliche Stimmung zu schaffen.
Tashjew kritisierte, dass Firmenfeiern in Regierungsbehörden zu einer schlechten Tradition geworden seien und er persönlich solche Feiern im Staatskomitee für nationale Sicherheit bereits verboten habe. Dennoch würden in anderen Behörden jährlich bis zu tausend solcher Feiern stattfinden, bei denen etwa 1 Million US-Dollar ausgegeben würden. Mit diesem Geld könnten laut Taschjew 200 Wohnungen für bedürftige Familien gekauft werden.
„Beamte, besinnt euch! Es gibt ausreichend offizielle Neujahrsveranstaltungen. Andere Firmenfeiern sollten eingestellt werden“, appellierte Tashjew an die Verantwortlichen in den Behörden.
Er betonte zudem, dass die Neujahrsgrüße des Präsidenten, des Vorsitzenden des Ministerkabinetts und des Sprechers ausreichend seien. Weitere Glückwünsche von Ministern, Regionalleitern, Akims und anderen Beamten seien unnötig.
„Ordnung beginnt hier. Der Leiter hat bereits im Namen aller gratuliert“, schloss der SCNS-Vorsitzende.



