
Reaktion der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, Kuwaits und der VAE auf die „nukleare Bombendrohung gegen Gaza“

Nukleare Bedrohung Gazas als „Systematischer Terrorismus“ verurteilt
Die OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) veröffentlichte eine Stellungnahme auf der X-Plattform, in der die nukleare Bedrohung Gazas als „systematischer Terrorismus“ bezeichnet wurde.
In der Stellungnahme wurde die rassistischen Aussagen des israelischen Ministers verurteilt und darauf hingewiesen, dass sie den täglich von den israelischen Besatzungstruppen gegen das palästinensische Volk begangenen Massakern, dem Hass und der extremistischen Rhetorik Ausdruck verleihen.
Die OIC betonte, dass sie die Aussagen des israelischen Ministers ablehnt und die internationale Gemeinschaft effektive Schritte unternehmen sollte, um den militärischen Angriff auf Gaza zu stoppen.
Das kuwaitische Außenministerium veröffentlichte ebenfalls eine ähnliche Verurteilung auf der X-Plattform.
In der Verurteilungserklärung hieß es, dass die Worte des israelischen Ministers keinen Zweifel daran ließen, welches Niveau die Angriffe Israels gegen palästinensische Zivilisten erreichen können.
Ein Aufruf wurde an die internationale Gemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat gerichtet, um den massiven Völkermord, unter dem das Brudervolk der Palästinenser leidet, zu stoppen.
Die VAE gehörte zu den Ländern, die auf die Worte des israelischen Ministers reagierten.
Das VAE-Außenministerium bezeichnete die verurteilenden Worte des israelischen Ministers als „inakzeptabel und beschämend“.
Es wurde betont, dass diese Worte gegen internationales Recht verstießen und schwere Verstöße anspornten. Man bezeichnete sie als Kriegsverbrechen und lehnte die Andeutung des Einsatzes von Atomwaffen seitens der VAE strikt ab.
Die Erklärung betonte auch, dass es erforderlich sei, das Blutvergießen in Gaza zu stoppen und eine Waffenruhe herbeizuführen.
Der rechtsextreme israelische Minister Eliyahu sagte in einer Radiosendung, dass der Einsatz einer Atombombe eine der Möglichkeiten für Gaza sei.
Nach dieser Aussage suspendierte Premierminister Benjamin Netanyahu Eliyahu auf unbestimmte Zeit von Kabinettssitzungen.
Der ehemalige Premierminister Yair Lapid forderte Netanyahu auf, Eliyahu zu entlassen.
Nach den Reaktionen auf seine skandalösen Äußerungen über den Gazastreifen nahm Eliyahu einen Schritt zurück und argumentierte, dass seine Aussage über die Atombombe „metaphorisch“ gemeint war.



