
QazaqGaz und Gazprom unterzeichnen Gastransportvereinbarung nach Usbekistan

QazaqGaz und Gazprom unterzeichnen Vereinbarung über Gaslieferungen nach Usbekistan
QazaqGaz und Gazprom haben eine Vereinbarung über den Transport von russischem Gas zu Verbrauchern in Usbekistan unterzeichnet, berichtet der Pressedienst des kasachischen Energieministeriums. Diese Vereinbarung wurde beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg unter Leitung des Energieministers Almasadam Satkaliyev getroffen. Bei einem Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Gazprom, Alexey Miller, wurde die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen unterzeichnet.
Auf dem Wirtschaftsforum wurden auch weitere Themen wie die Zusammenarbeit im Bereich Gasversorgung, -verarbeitung und -transport besprochen. Zudem haben die Energieminister Kasachstans und Russlands im Rahmen des SPIEF zwischenstaatliche Abkommen über den Transit von russischem Öl mit einer Erhöhung der Mengen bis Ende 2033 verlängert.
Bereits Ende Mai fand ein Arbeitstreffen zwischen Alexey Miller und dem usbekischen Energieminister Jurabek Mirzamakhmudov statt. Dabei wurden die Fortschritte und Perspektiven der Zusammenarbeit, insbesondere im Hinblick auf russische Gaslieferungen nach Usbekistan, diskutiert. Im Januar gab es zudem ein Treffen zwischen Jurabek Mirzamakhmudov und Alexey Miller, bei dem sie einen Fahrplan für die Zusammenarbeit in der Gasindustrie unterzeichneten.
Gemäß dieser Roadmap wurde eine Arbeitsgruppe zwischen den Parteien gebildet, um die technischen Maßnahmen für den Transit von russischem Gas durch die Gaspipeline Zentralasien-Zentrum zu ergreifen, die durch das Territorium Kasachstans und Usbekistans verläuft. Sobald die Arbeitsgruppe ihre technischen Arbeiten abgeschlossen hat, werden die Bedingungen für die Erdgasversorgung besprochen.
Diese Verhandlungen und der Fahrplan zielen darauf ab, den heimischen Markt ausreichend mit Erdgas zu versorgen und gleichzeitig das Eigentum am bestehenden Gastransportnetz Usbekistans zu behalten.
Energieminister Jurabek Mirzamakhmudov äußerte sich ebenfalls zu diesem Fahrplan über Gasimporte aus Russland.






