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Prozess gegen Baschar Assads Onkel wegen Kriegsverbrechen in der Schweiz

Der ehemalige syrische Vizepräsident Rifat Assad wurde vom Schweizer Bundesanwalt wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Laut einer Erklärung des Schweizer Bundesanwaltsamtes wurde eine Strafanzeige beim Bundesstrafgericht gegen Rifat Assad eingereicht, der früher Offizier in der syrischen Armee war und als Kriegsverbrecher angeklagt wird.

Assad wird beschuldigt, Befehle zur Tötung, Folter, grausamer Behandlung und illegalen Inhaftierung im Rahmen bewaffneter Konflikte und weitreichender Angriffe gegen die Zivilbevölkerung gegeben zu haben, während er als Kommandant von Operationen in Hama im Februar 1982 tätig war.

Die Anklage des Bundesanwalts basiert auf den Ereignissen, die im Februar 1982 in der Stadt Hama im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt zwischen den syrischen Streitkräften und der Opposition stattfanden. Im Dezember 2013 leitete das Bundesanwaltsamt aufgrund einer Beschwerde der Nichtregierungsorganisation TRIAL International eine strafrechtliche Untersuchung ein, die den Verdacht auf Kriegsverbrechen von Assad während seiner Tätigkeit als Kommandant von Operationen in Hama betrifft.

Der Fall wurde im Sinne der Universalitätsprinzip und der Verjährungsvorschriften für Kriegsverbrechen eröffnet. Der Bundesanwaltschaft liegt eine polizeiliche Überprüfung vor, die ergab, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der Einleitung des Ermittlungsverfahrens auf Schweizer Gebiet war. Viele Opfer sind als Kläger in dem Strafverfahren der Bundesanwaltschaft beteiligt.

Das Bundesanwaltsamt wird seine Anträge bei der Hauptverhandlung vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona vorlegen. Es wird geschätzt, dass zwischen 3.000 und 60.000 Menschen in Hama ums Leben gekommen sind, die meisten davon Zivilisten.

Die Massaker in Hama wurden im Februar 1982 von syrischen Sicherheitskräften und Verteidigungsbrigaden durchgeführt, um den Aufstand der Opposition niederzuschlagen. Tausende von Zivilisten wurden Opfer von verschiedenen Missbräuchen, einschließlich Inhaftierung und Folter, bevor sie hingerichtet wurden.

Unter der Leitung von Rifat Assad umzingelten Spezialkräfte die Stadt Hama, um den Aufstand der Muslimbruderschaft im Februar 1982 niederzuschlagen. Die Luftangriffe, Artilleriefeuer und Massenhinrichtungen dauerten 27 Tage und führten zum Tod Tausender Menschen.

Laut Bericht des Syrian Network for Human Rights (SNHR) verloren mindestens 30.000 Zivilisten im Massaker in der Provinz Hama zwischen dem 2. und 28. Februar 1982 ihr Leben. In der Stadtmitte Hama wurde etwa ein Drittel zerstört, darunter 88 Moscheen, 3 Kirchen und viele historische Denkmäler.

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