
Polnischer Präsident Duda ordnet keine höchste Alarmbereitschaft an

Duda berät sich mit polnischen Ministern über die Situation in Russland
Der polnische Präsident Andrzej Duda traf sich mit Premierminister Mateusz Morawiecki, Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak, Innenminister Mariusz Kaminski und hochrangigen Sicherheitsbeamten, um die aktuelle Situation in Russland zu erörtern. Nach dem Treffen betonte Duda, dass keine Informationen vorliegen, die auf eine Bedrohung der Sicherheit Polens hinweisen. Dennoch bleiben sie wachsam und haben die Lage im Auge.
Auch Premierminister Morawiecki äußerte sich zur Situation und betonte, dass es sich um eine interne Angelegenheit Russlands handle und daher keine Notwendigkeit bestehe, die Kriegsvorbereitungen zu verstärken. Er versicherte, dass Polen sicher sei.
Im Zusammenhang mit der Situation wurde gegen die Wagner-Gruppe, ein privates Sicherheitsunternehmen, das von Jewgeni Prigojin gegründet wurde, eine Untersuchung wegen bewaffneten Aufruhrs eingeleitet. Prigojin beschuldigte die russische Armee, einen Angriff auf Wagner durchgeführt zu haben, und drohte mit einer Reaktion. Die Wagner-Kämpfer haben die Ukraine verlassen und sind in die Grenzregion Rostow eingedrungen.
Russlands Präsident Wladimir Putin nannte den Aufstand der Wagner-Gruppe einen „Verrat“. Prigojin kündigte an, nach Moskau zu reisen, und die Sicherheitsmaßnahmen wurden in vielen Teilen des Landes verstärkt. Schließlich erklärte Prigojin, dass sie sich der Verantwortung für das Blutvergießen bewusst seien und ihre Konvois zurückweisen und gemäß dem Plan in die Feldlager zurückkehren würden.



