
„Pile-Yiğitler-Straße: Unsere oberste Priorität im Dialog mit den Vereinten Nationen“ – BRTK

Außenminister Tahsin Ertuğruloğlu hat in der Sendung „Perspektive“ auf BRT die Entwicklungen in der Zypern-Frage bewertet. In Bezug auf die Resolution Nr. 186 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen vom 4. März 1964 betonte er die Notwendigkeit, das Zypern-Problem klar zu definieren, da ohne Konsens keine Lösung zwischen den relevanten Parteien möglich sei.
Ertuğruloğlu wies darauf hin, dass die griechische Seite des Zypern-Problems als die sogenannte Republik Zypern bezeichnet werden sollte. Er betonte, dass viele Probleme auf Zypern auf die Tatsache zurückzuführen sind, dass die griechische Seite als Republik Zypern bekannt ist und dies von ihnen ausgenutzt wird, um die türkischen Zyprioten zu benachteiligen.
Des Weiteren sprach Ertuğruloğlu über die Situation in der Pufferzone und betonte, dass die offizielle Grenze zwischen den beiden Staaten respektiert werden sollte. Er kritisierte die Vereinten Nationen für ihr Verhalten in Bezug auf die Pufferzone und betonte die Notwendigkeit einer Einigung über den Zugang zur Zone, um weitere Probleme zu vermeiden.
Abschließend äußerte Ertuğruloğlu Bedenken hinsichtlich der Wahlen zum Europäischen Parlament und warnte davor, dass die griechische Seite versuche, die Souveränität und Rechte der türkischen Zyprioten zu untergraben. Er betonte die Bedeutung der nationalen Identität der türkischen Zyprioten und warnte vor falschen Vorstellungen über die zypriotische Nation auf der Insel.






