
Neun Tote bei Fahrerangriff auf Vancouver Festivalbesucher

Tragischer Vorfall beim Lapu Lapu Day in Vancouver
Am Sonntag kam es während eines philippinischen Kulturfestes in Vancouver zu einer Tragödie, als ein Fahrer mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge raste und dabei mindestens neun Menschen tödlich verletzte. Die Polizei bestätigte die Vorfälle in einem offiziellen Statement.
Der Vorfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr (03:00 GMT) im Stadtteil Fraser, wo Mitglieder der philippinischen Gemeinde zusammenkamen, um den Lapu Lapu Day zu feiern. Diese Festlichkeit erinnert an den indigenen Führer Lapulapu, der im Jahr 1521 in der berühmten Schlacht gegen spanische Eroberer kämpfte.
„Wir können bestätigen, dass neun Menschen gestorben sind, nachdem ein Mann beim Lapu Lapu-Festival in die Menge gefahren ist“, teilte die Polizei von Vancouver auf der Plattform X mit. Ein 30-jähriger Einheimischer wurde als „einsamer Verdächtiger“ festgenommen. Die Ermittler sind zuversichtlich, dass es sich bei diesem Vorfall nicht um einen Terrorakt handelte.
Kanadas Premierminister Mark Carney äußerte sich erschüttert über die schrecklichen Ereignisse und sprach den Angehörigen der Opfer sowie der philippinisch-kanadischen Gemeinschaft sein Beileid aus. „Wir trauern alle mit dir“, schrieb er auf X.
Zusätzliche Berichte zeigen einen beschädigten schwarzen SUV, der nur wenige Meter von Ersthelfern abgestellt war, die CPR bei Menschen leisteten, die am Boden lagen. Die Veranstaltung am Samstag umfasste eine Parade, Filmvorführungen, Tanzaufführungen und ein Konzert, bei dem zwei Mitglieder der Black Eyed Peas auftraten.
Lapu Lapu Day wird in den Philippinen gefeiert und ehrt den Widerstand der indigenen Bevölkerung gegen koloniale Eroberer. Die Tragödie in Vancouver wirft einen dunklen Schatten auf ein Fest, das eigentlich die kulturelle Identität und den Stolz der philippinischen Gemeinde feiern sollte.






