
Neue Entwicklungen in der Ayhan Bora Kaplan-Bande: „Beschneidungsschmuck“ im MASAK-Bericht

Klage gegen die Ayhan-Bora-Kaplan-Bande: Neue Details zu Geldwäsche und Beschneidungsschmuck im MASAK-Bericht
Die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara hat Klage gegen 61 Verdächtige im Zusammenhang mit der Ayhan-Bora-Kaplan-Bande beim 32. Obersten Strafgerichtshof von Ankara eingereicht. Auffällige Erkenntnisse über den Bandenführer Kaplan und seinen Kreis fanden Eingang in den „Bewertungsbericht zum Verbrechen der Geldwäsche“ des Financial Crimes Investigation Board (MASAK) des Ministeriums für Finanzen und Finanzen, der in die Akte aufgenommen wurde.
In dem 423-seitigen Bericht, der Hürriyet vorliegt, heißt es, dass die Bankkonten, Unternehmenspartnerschaften und Geldtransfers des Bandenführers Kaplan und seines engen Umfelds sowie einiger der in der Akte enthaltenen Verdächtigen untersucht wurden. In dem Bericht wurde erklärt, dass Kaplan die Einnahmen, die er aus Straftaten im Rahmen seiner kriminellen Organisationsaktivitäten erzielte, über die Konten seiner Frau, seiner Freundin, seines Bruders und seines Schwagers sowie über darauf gegründete Unternehmen realisierte seine illegitime Quelle verstecken und waschen.
Der Bericht weist darauf hin, dass es bis 2019 zwar keine Bewegung auf Kaplans Bankkonten gab, dass jedoch im Jahr 2019 und danach entgegen dem normalen Lebensfluss hohe Bargeldtransaktionsbeträge und Geldtransfers getätigt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass die Quelle der Geldbewegungen auf den Bankkonten der betreffenden Person nicht legal erlangt wurde.
Der Bericht machte auch auf die Beschneidungshochzeit von Kaplans Sohn aufmerksam, die am 29. August 2023 stattfand und an der die Anführer krimineller Organisationen teilnahmen. Es wurde angegeben, dass Kaplan nach der Hochzeit 27 Millionen 808 Tausend TL und 425 TL in bar unter dem Namen „Beschneidungsschmuck“ auf sein Bankkonto eingezahlt und das besagte Geld in den folgenden Tagen in bar abgehoben habe. Es wurde festgestellt, dass die Erträge aus Straftaten möglicherweise in Beschneidungsschmuck gesteckt wurden, wobei versucht wurde, ihre illegitime Quelle zu verbergen und den Eindruck von legitimem Geld zu erwecken, indem das fragliche Geld in das Bankensystem gesteckt wurde, und dass dem Schmuck/Gold/Geld, das aus der mit Straferträgen finanzierten Hochzeit erlangt wurde, möglicherweise ein legales Aussehen verliehen wurde.
Das MASAK gab an, dass in den von der Staatsanwaltschaft übermittelten Dokumenten Informationen über Kaplan enthalten seien, dass „er seine Verbindungen zu den Sicherheitskräften und zum Gerichtsgebäude durch die Verteilung großer Bestechungsgelder ausgenutzt und sich auf dem Markt mit Erfindungen als unantastbar dargestellt hat. In dem Bericht heißt es außerdem, dass in den Unterlagen der Staatsanwaltschaft festgestellt wurde, dass Kaplan „keine Rechnungen von Beamten erhalten habe, die in Justizeinheiten arbeiteten, und dass er durch Einführung Informationen gesammelt habe.
Der Bericht macht auch darauf hingewiesen, dass die Kapitalquelle des Unternehmens namens L…, das Partner und Eigentümer von Ayhan Bora Kaplan war und am 24. September 2023 an seinen Partner übertragen wurde, die Einnahmen aus Verbrechen. Es wurde festgestellt, dass der dringende Verdacht besteht, dass der Zweck der Durchführung dieser Geldtransfers und Bargeldtransaktionen über Unternehmen darin besteht, die Erträge aus Straftaten durch Scheinfirmen zu waschen, indem der Eindruck entsteht, dass die Erträge aus Straftaten im Rahmen von Straftaten erzielt werden kommerzielle Aktivitäten zu verhindern und ihre illegitime Quelle zu verbergen.






