
Mongolei bittet Indien um Lieferung von Kokskohle

Die Mongolei erleichtert die Lieferung von Kokskohle an indische Stahlunternehmen
Die mongolische Regierung hat Gespräche mit der indischen Regierung aufgenommen, um den Import von Kokskohle für inländische Stahlunternehmen zu erleichtern. Nach Angaben einer Quelle im indischen Stahlministerium informierten Vertreter der mongolischen Regierung ihre indischen Amtskollegen darüber, dass verschiedene Kohlewäschereien bis 2024 in Betrieb sein werden. Die mongolischen Behörden suchen nach Joint-Venture-Partnern für diese Wäschereien, die garantierte Abnahmebedingungen bieten.
Allerdings müssen mehrere Probleme geklärt werden, bevor der Import von Kokskohle aus der Mongolei möglich ist, sagten indische Beamte. Die indischen Stahlunternehmen sind dafür verantwortlich, direkte Lieferverträge mit den mongolischen Bergbaubehörden abzuschließen. Die indische Regierung kann lediglich als Vermittler agieren und ist nicht in der Lage, bei solchen Importen zu vermitteln.
Bei Konsultationen mit inländischen Stahlunternehmen wurde festgestellt, dass die größte Herausforderung für den Kokskohleimport darin besteht, dass die Mongolei ein Binnenstaat ist. Der Transport dieser Importe durch Russland und China bringt logistische Herausforderungen und Kosten mit sich.
Es bleibt abzuwarten, ob die Gespräche zwischen der Mongolei und Indien zu einer Vereinbarung führen werden, die den Import von Kokskohle für indische Stahlunternehmen erleichtert. Die mongolische Regierung ist bestrebt, geeignete Joint-Venture-Partner zu finden, die die Abnahmebedingungen garantieren können. Indessen müssen die indischen Unternehmen direkte Lieferkontakte mit den mongolischen Bergbaubehörden aufnehmen, um den Importprozess zu ermöglichen.






