
Möglichkeiten zur Vereinfachung des Handels in Zentralasien werden in Almaty besprochen

Turkmenistan nimmt am Regionaltreffen zur Handelserleichterung in Zentralasien teil
Turkmenistan war beim 11. Regionaltreffen der Nationalen Komitees zur Handelserleichterung zentralasiatischer Länder vertreten, das in Almaty, Kasachstan, stattfand. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Regionalprojekts „Handelserleichterung in Zentralasien“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert.
Vertreter der für Handelspolitik zuständigen Ministerien, Beamte der Exekutivbehörden, die sich mit Zoll-, Transport-, Pflanzenschutz- und Veterinärkontrollen an der Grenze befassen, sowie Vertreter des Privatsektors aus fünf zentralasiatischen Partnerländern diskutierten innovative Lösungen im Bereich der Handelserleichterung, einschließlich digitaler Initiativen wie E-Phyto (ein innovatives System elektronischer Pflanzengesundheitszeugnisse).
Insbesondere wurde ein Plan entwickelt, nach dem Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan bis Ende 2024 den Datenaustausch über elektronische Pflanzengesundheitszeugnisse einführen werden. Den Teilnehmern wurde außerdem eine „Roadmap“ vorgelegt, um den multimodalen Daten- und Dokumentenaustausch entlang des Transkaspischen Verkehrskorridors zu digitalisieren, die Logistik zu optimieren und ihre Effizienz zu steigern. Das Dokument soll dazu beitragen, den Handel in Zentralasien zu verbessern.
Als Ergebnis des Treffens entwickelten die Nationalen Handelserleichterungsausschüsse einen gemeinsamen Aktionsplan zur Verbesserung der Koordinierung und Zusammenarbeit zwischen den Partnern, um den Handel in der Region weiter zu erleichtern.
Purli Rasulov
Foto: atameken.kz






