
Migranten im Moskauer Café: Widerstand gegen Angriffe auf Zentralasiaten

Aggressive Überfälle auf Café: Zunehmende Gewalt gegen zentralasiatische Migranten in Moskau
Moskau – In den letzten Wochen berichten Mitarbeiter und Kunden eines Cafés in Moskau von brutalen Übergriffen durch die Polizei. Bei einem jüngsten Vorfall wurde das Café, das hauptsächlich von zentralasiatischen Migranten frequentiert wird, mit hoher Aggressivität von russischen Sicherheitskräften durchsucht. Diese setzten dabei schwere Taktiken ein, zerstörten Überwachungsausrüstung und nahmen sowohl Angestellte als auch Gäste fest.
Die Übergriffe sind Teil einer besorgniserregenden Reihe von Aktionen, die sich gegen zentralasiatische Migranten richten. Diese Eskalation der Polizeigewalt wird vor dem Hintergrund der Verhaftung von vier tadschikischen Männern im März 2024 gesehen, die im Zusammenhang mit einem tödlichen Terroranschlag auf ein Konzert in Moskau festgenommen wurden. Seitdem sehen sich viele Migranten einer verstärkten Kontrolle und Repression ausgesetzt.
Die Situation hat zu einem dramatischen Anstieg der Deportationen geführt. In den ersten drei Monaten des Jahres 2025 wurden fast 5.000 Migranten aus der russischen Hauptstadt ausgewiesen. Diese Entwicklungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die menschenrechtlichen Bedingungen für Migranten in Russland und die wachsende Intoleranz gegenüber bestimmten Gruppen.
Die Vorfälle im Café und die damit verbundene Gewalt verdeutlichen die schwierige Lage, in der sich viele Migranten befinden. Während die Politik der Sicherheitskräfte besorgniserregend bleibt, betonen Menschenrechtsorganisationen die Notwendigkeit, die Rechte und den Schutz der Betroffenen zu gewährleisten.



