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MFA äußert sich zur Abschiebung von Kirgisen von den USA nach Costa Rica
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Das Außenministerium Kirgistans bestreitet Abschiebung von Bürgern in Drittländer
Das Außenministerium von Kirgistan hat Berichte über die Abschiebung von Bürgern aus den Vereinigten Staaten in Drittländer zurückgewiesen.
Laut dem Ministerium führen die Botschaft und das Generalkonsulat der Kirgisischen Republik in den USA Gespräche mit den örtlichen US-Behörden über Veränderungen in den Einwanderungsvorschriften des Landes und klären auch Fragen im Zusammenhang mit der möglichen Abschiebung von Kirgisen durch Drittländer.
„Die konsularischen Vertretungen Kirgistans in den USA stehen in ständigem Kontakt mit den autorisierten US-Behörden bezüglich Abschiebungsfällen von Kirgisistanern. Zudem arbeiten sie auch mit den diplomatischen Missionen lateinamerikanischer Länder in den USA zusammen“, heißt es in der Erklärung.
Nach aktuellen Daten gibt es keine kirgisischen Bürger auf der Liste von 135 Ausländern, die am 20. Februar nach Costa Rica abgeschoben wurden.
Das Außenministerium sicherte zu, im Falle von Berufungen von Landsleuten, die in den USA bleiben möchten, die notwendige Unterstützung zu leisten. Es wird auch weiterhin die Einwanderungspolitik der USA sowie die Situation von kirgisischen Staatsangehörigen genau beobachten.
Zuvor war berichtet worden, dass die Regierung von Costa Rica zugestimmt hat, 200 Bürger zentralasiatischer Länder und Indien aufzunehmen, die aus den USA abgeschoben wurden und illegal die US-Grenze überquert hatten. Unter den Abgeschobenen sollen auch Bürger Kirgistans sein.