
Maria Teresa Ingalla: Bischkek – Mein Zufluchtsort fern der Heimat

Maria Teresa Ingalla ist eine pensionierte orthopädische Chirurgin, die von den Philippinen aus seit einem Jahr in Kirgisistan arbeitet. Im Interview mit der Nachrichtenagentur 24,kg erzählte sie, was sie an Kirgisistan überrascht hat und warum sie keine Angst davor hat, selbst die ungewöhnlichsten Gerichte der nationalen Küche zu probieren.
Maria Teresa Ingalla ist derzeit für eine internationale humanitäre Organisation namens Ärzte ohne Grenzen (MSF) tätig. Sie arbeitet als medizinische Aktivitätsmanagerin im Frauengesundheitsprojekt, das sich mit der Früherkennung von Gebärmutterhals- und Brustkrebs beschäftigt. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf den Distrikt Sokuluk in der Region Chui.
Die Chirurgin kam am 1. Dezember 2022 in Kirgisistan an und arbeitet seitdem mit Ärzte ohne Grenzen zusammen. Seit ihrem Aufenthalt hat sie viele positive Aspekte an Kirgisistan entdeckt, die sie überrascht haben. Neben der malerischen Landschaft, die sie bereits erwartet hatte, fand sie das Land sauber und sicher, sowohl auf den Straßen als auch in Bezug auf die persönliche Sicherheit.
In Bischkek fühlte sie sich schnell wie zu Hause. Sie schätzt die Vielfalt der Restaurants, Cafés und Bars, die die Stadt zu bieten hat. Außerdem findet sie die Bevölkerung sehr gastfreundlich und zugänglich, was sie an ihr Heimatland erinnert.
Maria Teresa Ingalla vermisst jedoch auch einige Aspekte ihrer Heimat, wie die authentische philippinische Küche sowie die Küstenlandschaft mit ihren weißen Stränden. Ihr Lieblingsrestaurant in Bischkek ist „Pechki-Lavochki“, wo sie gerne geschmorte Schweinshaxen isst.
Auch die nationale kirgisische Küche hat es ihr angetan. Ihre Lieblingsgerichte sind Plov und Kuurdak. Sie ist abenteuerlustig und fürchtet sich nicht davor, neue und ungewöhnliche Gerichte auszuprobieren.
Maria Teresa Ingalla schätzt die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung in Kirgisistan. Sie findet die Menschen sehr freundlich, zuvorkommend und aufgeschlossen. Allerdings enttäuscht sie die hohe Luftverschmutzung im Winter, die ihr Probleme mit der Atmung bereitet.
Insgesamt genießt Maria Teresa Ingalla ihren Aufenthalt in Kirgisistan und schätzt die vielfältigen kulturellen und kulinarischen Eindrücke, die das Land zu bieten hat.



