
Konferenz zum Welttag des Umweltschutzes in Aschgabat

Konferenz zum Weltumwelttag in Aschgabat
Eine wissenschaftliche und praktische Konferenz findet an der Turkmenischen Agraruniversität in Aschgabat statt, die den Erfolgen Turkmenistans im Bereich des Umweltschutzes und der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich gewidmet ist.
Vor dem Treffen machten sich die Teilnehmer mit der Ausstellung vertraut, die der reichen turkmenischen Natur, der Artenvielfalt und seltenen Tier- und Pflanzenarten gewidmet ist.
Bei der Eröffnungszeremonie der Veranstaltung wurde den Arbeitnehmern im Bereich Umweltschutz eine Glückwunschbotschaft des Präsidenten Turkmenistans, Serdar Berdimuhamedov, vorgelesen. In seiner Botschaft stellte das Staatsoberhaupt fest, dass Turkmenistan großen Wert auf das Wohlergehen der Umwelt legt und erfolgreich Programme zur Begrünung des Landes und zur Umwandlung in eine blühende Oase umsetzt.
Der Hauptbericht der Konferenz wurde vom Minister für Landwirtschaft und Umweltschutz Turkmenistans, Allanur Altyyev, verlesen. Er sprach über die Umsetzung der staatlichen Umweltpolitik, die auf den Grundsätzen der Erhaltung der Nachhaltigkeit der Biosphäre basiert und darauf abzielt, die Menschenrechte auf eine gesunde und lebensfreundliche natürliche Umwelt zu gewährleisten.
Der Bericht präsentierte konkrete Beispiele erfolgreicher Projekte und Initiativen Turkmenistans im Bereich des Naturschutzes, wie die Erweiterung der Grenze der Waldgürtel um Aschgabat und die Regionen des Landes, die Schaffung eines künstlichen Altyn-Asyr-Sees in der Region Zentrum von Garagum usw.
Der stellvertretende Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Wasserressourcen Turkmenistans, Serdar Atayev, sprach über die Hauptrichtungen der staatlichen Politik zur rationellen Nutzung der Wasserressourcen.
Zu der Konferenz waren auch Vertreter internationaler und regionaler Organisationen eingeladen, darunter der UN-Residentkoordinator in Turkmenistan Dmitry Shlapachenko, die Ständige Vertreterin des UNDP Narine Sahakyan und der Leiter des Projekts „Klimarisikomanagement in Zentralasien“ der GIZ Sergey Makarov.
Die Konferenzteilnehmer stellten die fortschreitende Verbesserung der Gesetzgebung Turkmenistans im Bereich des Umweltschutzes fest, betonten die Bedeutung der Umsetzung des Nationalen Forstprogramms und diskutierten neue Bereiche der Zusammenarbeit zwischen dem Land und ausländischen Partnern im Umweltbereich.
Wichtigen Fragen des Umweltschutzes auf globaler Ebene wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Es wurde festgestellt, dass nach neuesten Informationen jedes Jahr etwa 6,5 Milliarden Kilogramm Müll in die Ozeane geworfen werden. Gleichzeitig besteht der Großteil davon aus Kunststoff, der sich etwa 500 Jahre lang zersetzt.
Jedes Jahr verschwinden etwa 30-32.000 Arten lebender Organismen von unserem Planeten. Die Hauptursachen für dieses Phänomen sind die Zerstörung natürlicher Lebensräume, ein Überangebot an Ressourcen und Umweltverschmutzung.
In Bezug auf die Bedeutung solcher Umweltprobleme stellten die Redner fest, dass Turkmenistan der Weltgemeinschaft ein positives Beispiel für seine Lösung durch die Umsetzung konkreter und wirksamer Initiativen darstelle.






