
Klagen gegen das Kulturministerium: Anwälte fordern Schließung von Kloop Media

Kloop-Anwälte reichen zwei Klagen gegen das Kulturministerium ein
Die Kloop-Anwälte haben zwei Klagen gegen das kirgisische Kulturministerium eingereicht, wie das Unternehmen auf seinem Telegram-Kanal berichtet hat.
Die erste Klage betrifft die Forderung, zwei Entscheidungen des Kulturministeriums vom 7. und 8. September aufzuheben, in denen angeblich falsche Informationen von der Website der Untersuchungshaftanstalt 1 auf Ersuchen des Staatskomitees für nationale Sicherheit entfernt werden sollten.
Die zweite Klage steht im Zusammenhang mit der Entscheidung des Kulturministeriums vom 9. Oktober, die die russische Version von Kloop.kg blockiert hat. Später wurde auch die kirgisische Sprachversion der Website blockiert.
In den Klagen fordert Kloop vom Gericht, die Entscheidungen des Kulturministeriums vollständig aufzuheben und als ungültig anzuerkennen.
Am 28. August wurde berichtet, dass der Staatsanwalt von Bischkek, Emilbek Abdymanapov, vor Gericht eine Klage eingereicht hat, um die öffentliche Stiftung Kloop.Media aufzulösen.
Die Klage behauptet, dass die meisten Veröffentlichungen von Kloop.Media negativer Natur seien und darauf abzielten, Vertreter staatlicher und kommunaler Körperschaften zu diskreditieren. Die Staatsanwaltschaft wirft der öffentlichen Stiftung außerdem die Verschleierung großer Geldbeträge vor.
Es bleibt abzuwarten, wie die Gerichtsverfahren verlaufen und wie die Streitigkeiten zwischen Kloop und dem Kulturministerium sowie der Staatsanwaltschaft gelöst werden.



