
Kirgisistans Außenministerium ruft Bürger zu Reisen nach Indien und Pakistan auf

Krisensituation zwischen Pakistan und Indien: Kirgisisches Außenministerium rät von Reisen ab
09:39, 08. Mai 2025
Bishkek – 24.KG Nachrichtenagentur, von Baktygul Osmonalievie
Aufgrund der eskalierenden Situation und Berichte über militärische Aktionen in den Grenzgebieten zwischen Pakistan und Indien, einschließlich Raketenangriffen, rät das Außenministerium der Kirgisischen Republik dringend davon ab, in diese Länder zu reisen, bis die Lage sich stabilisiert hat.
Kirgisische Staatsbürger, die sich derzeit in Pakistan oder Indien befinden, werden aufgefordert, äußerste Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge zu leisten.
„Laut Informationen der pakistanischen Luftfahrtbehörden ist der internationale Flughafen Islamabad vorübergehend für alle Flüge geschlossen. Die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde hat erklärt, dass der Flugverkehr wieder aufgenommen wird, sobald sich die Situation beruhigt“, so das Außenministerium.
In Notfällen oder dringenden Situationen wird den Bürgern empfohlen, sich umgehend an die diplomatischen Vertretungen Kirgisistans zu wenden:
- Botschaft der Kirgisischen Republik in Indien: Hotline +91 95999 21779
- Botschaft der Kirgisischen Republik in Pakistan: Hotline +92 330 3717771
Indien startete am Abend des 6. Mai eine militärische Operation gegen Pakistan. Das Verteidigungsministerium gab an, dass das Ziel dieser Operation Infrastruktur sei, die genutzt wird, um Terroranschläge gegen Indien zu planen und durchzuführen. In Reaktion darauf hat Pakistan seinen Luftraum geschlossen und Raketenangriffe auf indisches Territorium gestartet.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben sich nach einem Terroranschlag am 22. April in der Stadt Pahalgam im indischen Kaschmir stark verschlechtert. Militante eröffneten das Feuer auf eine Gruppe von Touristen und töteten 26 Menschen. Indien hat den pakistanischen Behörden vorgeworfen, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein.
Die Situation bleibt angespannt, und die Sicherheit der Bürger hat höchste Priorität.



