
Kirgisistan plant gesetzliches Verbot von Plastiktüten

Plastiktüten in Kirgisistan: Gesetzentwurf diskutiert
In einer Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Wirtschafts- und Steuerpolitik des kirgisischen Parlaments wurde am Montag über einen Gesetzentwurf „Über die Begrenzung des Umlaufs von Plastiktüten auf dem Territorium Kirgisistans“ diskutiert. Die Abgeordnete Marlen Mamataliev ist Initiatorin des Gesetzentwurfs.
Das Dokument sieht vor, die Einfuhr von Plastikfolienbeuteln in das Land zu verbieten, mit Ausnahme derjenigen, die von Bürgern für den persönlichen Gebrauch beim Transport und Verpacken von Waren und persönlichen Gegenständen importiert werden, sowie für den Transitverkehr von Waren in versiegelten Frachträumen. Ab dem 1. Januar nächsten Jahres soll zudem die Produktion von Plastiktüten verboten werden, mit Ausnahme derjenigen, die für den Export hergestellt werden, sowie von Beuteln aus biologisch abbaubaren Polymermaterialien, die keine Griffe haben und in Rollen für den Haushaltsgebrauch verkauft werden. Ab dem 1. Juni 2024 soll zudem der Verkauf von Plastikfolientüten sowie deren kostenlose Abgabe im Handel und bei der Erbringung von Dienstleistungen verboten werden.
Die Diskussion des Gesetzentwurfs erfolgt vor dem Hintergrund weltweiter Anstrengungen, den Einsatz von Plastik zu reduzieren und die Umweltverschmutzung zu bekämpfen.
Das Parlament wird zu einem späteren Zeitpunkt über den Gesetzentwurf abstimmen.



