
Kinder im Gazastreifen kämpfen ums Überleben ohne Bildungsrechte

Die Schulen, die vom United Nations (UN) Relief and Works Agency for Palestinian Refugees in the Near East (UNRWA) für Palästinenser, deren Häuser bei israelischen Luftangriffen zerstört wurden, geöffnet wurden, dienen als Schutzzentren im Gazastreifen, wo der Krieg tief spürbar ist.
Laut der Erklärung von UNRWA leben derzeit 700.000 Menschen in etwa 150 Gebäuden, die der Institution im Gazastreifen angeschlossen sind.
Palästinensische Kinder, die nichts als ihre zerrissenen und schmutzigen Kleider haben, versuchen in diesen Schulen zu überleben, in denen sie eigentlich Unterricht erhalten und ihren Lehrern zuhören sollen, indem sie nach Wasser und Nahrung suchen.
Der 12-jährige Luey Kasim, der unter Kriegsbedingungen in einer UNRWA-Schule in der Stadt Khan Younis im Süden des Gazastreifens lebt, ist nur eines der schulpflichtigen palästinensischen Kinder, die ihre Ausbildung fortsetzen müssen.
Kasim, weit entfernt von seinem Recht auf Schule und Bildung, versucht seiner Familie unter Kriegsbedingungen zu helfen, Essen und Trinken zu finden und die Plastikflasche in seiner Hand mit Wasser zu füllen.
„Kinder sind systematischen Morden ausgesetzt.“
„Kinder sind eigentlich während der Schulzeit in der Schule, aber nicht zum Lernen, sondern zum Schutz“, sagte Yamen al-Medhun, Koordinator der Feldforschungseinheit im Al-Mizan Human Rights Center.
Er sagte, dass Kinder in den UN-Schulen, wie auch in anderen Teilen des Gazastreifens, nicht sicher seien und dass sie ihrer Rechte auf Bildung, Spiel, Behandlung und einen sicheren Ort beraubt seien.
„Laut den Ankündigungen der Vereinten Nationen, die auf Kinderrechte spezialisierten Institutionen dokumentieren, dass 70 Prozent der bei israelischen Luftangriffen Getöteten Kinder und Frauen waren, sind Kinder systematischen Morden ausgesetzt.“
Medhun wies darauf hin, dass Kinder am stärksten von der Blockade und dem Krieg betroffen seien. Die schlechten Lebensbedingungen und die Ausbreitung von Krankheiten in den Asylzentren bedrohen direkt das Leben von Kindern, betonte Medhun, dass Israel mit seinen Verbrechen gegen Kinder das Völkerrecht missachte.
Medhun rief dazu auf, die Grenztore zu öffnen und besonders für Kinder humanitäre Hilfe zu leisten.



