
Kasachstans Vorsitz im Aral Sea Rescue Fund: Erwartungen und Perspektiven

Kasachstan übernimmt den Vorsitz des IFAS zur Rettung des Aralsees
Astana – Kasachstan hat in diesem Jahr den Vorsitz des Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees (IFAS) übernommen. Während seiner dreijährigen Präsidentschaft wird Kasachstan die Wiederbelebung des Aralsees maßgeblich vorantreiben. Die Nachrichtenagentur Zakon.kz veröffentlichte einen Artikel, der die bevorstehenden Projekte, die vom IFAS unterstützt werden, untersucht und eine rückblickende Bewertung vergangener Initiativen, die von der Weltbank und anderen internationalen Institutionen durchgeführt wurden, enthält. Der 2005 erbaute Kokaral-Staudamm sorgte für eine schnelle Auffüllung des nördlichen Aralsees.
Durch sowjetische Bewässerungsprojekte und übermäßige Wasserentnahme wurden dem Aralsee und den örtlichen Gemeinden schwere Schäden zugefügt, die zu einem Rückgang um 90 % führten. Laut der amtierenden IFAS-Geschäftsführerin Zauresh Alimbetova gibt es Hoffnung, den Rückgang des Meeres und der Region umzukehren, insbesondere während Kasachstans Vorsitz im IFAS.
Die Weltbank finanziert Initiativen zur Renaissance des Aralsees seit Anfang der 2000er Jahre durch die Regulierung des Flusses Syr Darya und das Projekt zur Erhaltung des nördlichen Aral, auch bekannt als RRSSAM-1. Das IFAS spielte eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des Projekts.
Die Präsidialverwaltung Kasachstans hat vorgeschlagen, zwischen 2021 und 2025 1,1 Millionen Hektar Saxaul anzupflanzen. Das Nachbarland Usbekistan hat ebenfalls ein Saxaul-Plantagenprojekt initiiert. Sie bewirtschafteten über 1,73 Millionen Hektar Waldplantagen in der Aralkum-Wüste.
Die Geschichte der Fischerei im Aralsee ist geprägt von den verheerenden Folgen der Austrocknung des Meeres für die Bewohner der umliegenden Dörfer. Dennoch haben einige Einheimische nicht alle Hoffnung verloren, das lebensspendende Meereswasser zurückzubringen.
Das Engagement und die Führung Kasachstans bei IFAS geben den Dorfbewohnern die Hoffnung, dass das Meer eines Tages wieder näher an die frühere Küste von Aralsk zurückkehren könnte.





