
Kasachstan und Turkmenistan vereinbaren Verkehrskorridor nach China und Iran

Kasachstan und Turkmenistan stärken ihre Zusammenarbeit im Bereich des Transportwesens
Eine Einigung über die Entwicklung des Korridors China-Kasachstan-Turkmenistan-Iran wurde beim ersten Treffen der kasachisch-turkmenischen Arbeitsgruppe zur Entwicklung von Transport, Transit und Logistik am 26. und 27. November in Aschgabat erzielt. Das kasachische Verkehrsministerium Pressedienst berichtete über die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Länder.
Die stellvertretenden Verkehrsminister Talgat Lastayev aus Kasachstan und Batyr Annayev aus Turkmenistan leiteten gemeinsam das Treffen. Gemeinsam unterzeichneten sie ein Protokoll und ein Memorandum zur Verkehrsanbindung, das die Zusammenarbeit im Schienen- und Seetransportsektor erweitert.
Das Memorandum sieht eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens auf den Territorien beider Länder vor und die Schaffung günstiger Tarifbedingungen. Zudem wurden gemeinsame Maßnahmen zur Harmonisierung der Infrastrukturentwicklung und zur Einführung digitaler Lösungen im Informationsaustausch vereinbart.
Die Arbeitsgruppe hat auch die positive Dynamik der Gestaltung einer flexiblen, wettbewerbsfähigen Tarifpolitik im Eisenbahnkommunikationssystem untersucht.
Im Rahmen einer Arbeitsreise nach Aschgabat nahm Lastayev an einer internationalen Konferenz für nachhaltige Entwicklung teil, die sich mit den Perspektiven der Transportbranche befasste.
Vor zwei Wochen schlug Turkmenistan während der 17. Sitzung der zwischenstaatlichen turkmenisch-iranischen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit eine Intensivierung des Transports entlang des Transport- und Transitkorridors China-Kasachstan-Turkmenistan-Iran vor. Bei dem Treffen wurde die hohe Effizienz des Korridors hinsichtlich der Zeitersparnis hervorgehoben.
Die Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Turkmenistan im Bereich des Transports und der Logistik zeigt großes Potenzial und wird voraussichtlich wirtschaftliche Vorteile für beide Länder bringen.





