
Kasachstan und Kirgisistan schließen militärische Allianz

Kasachstan und Kirgisistan planen Abkommen über vertiefte alliierte Beziehungen
Bischkek – Die Republik Kasachstan beabsichtigt, mit Kirgisistan ein Abkommen über die Vertiefung und Ausweitung der alliierten Beziehungen zu unterzeichnen. Das geplante Dokument sieht auch gemeinsame Aktionen der Länder im Falle einer militärischen Bedrohung vor.
Der entsprechende Dekretentwurf des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew mit dem Titel „Über die Unterzeichnung eines Abkommens zur Vertiefung und Erweiterung der alliierten Beziehungen zwischen der Republik Kasachstan und der Kirgisischen Republik“ wurde auf dem Portal „Open Regulatory Legal Acts“ veröffentlicht.
Gemäß dem Vertragsentwurf werden die Vertragsparteien im Falle einer Situation, die „die Gefahr eines bewaffneten Angriffs durch Drittstaaten darstellt“, unverzüglich entsprechende Konsultationen führen, um Maßnahmen für eine friedliche Regelung zu ergreifen.
Im Dokument wird betont, dass Kasachstan und Kirgisistan sich verpflichten, keine Blöcke oder Bündnisse zu bilden oder an Aktionen teilzunehmen, die gegen die andere Vertragspartei gerichtet sind.
Darüber hinaus verpflichten sich beide Länder, die Nutzung von Kommunikationssystemen und anderer Infrastruktur auf ihrem Territorium durch Drittstaaten zu verhindern, wenn dies bewaffneten Aktionen gegen die andere Vertragspartei dienen könnte.
Zusätzlich sieht der Vertragsentwurf eine Stärkung der wirtschaftlichen Verbindung zwischen Kasachstan und Kirgisistan vor, vor allem durch die Schaffung günstiger Bedingungen für den gegenseitigen Zugang zu Waren, Dienstleistungen und Investitionen sowie die Umsetzung gemeinsamer Investitionsprojekte.
Der genaue Zeitpunkt und Ort der Unterzeichnung des Abkommens wurden nicht im Dokument festgelegt.



