
Kasachstan und Japan intensivieren Wirtschaftsbeziehungen vor japanischem Premierministerbesuch

Der kasachische Vize-Außenminister Alibek Kuantyrov tauschte am 2. August im Vorfeld des bevorstehenden Besuchs des japanischen Premierministers Fumio Kishida in Astana mit dem japanischen Botschafter in Kasachstan, Jun Yamada, über Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus.
Laut der Pressestelle des kasachischen Außenministeriums betonte Kuantyrov das große Potenzial Kasachstans für eine Ausweitung der Investitionskooperation mit Japan in den Bereichen Transport und Logistik, Bergbau und Metallurgie, erneuerbare Energien, Abfallrecycling, Digitalisierung und Infrastruktur. Er unterstrich die Bereitschaft der Regierung, japanische Unternehmen, die an Projekten in Kasachstan interessiert sind, umfassend zu unterstützen.
„Astana und Tokio haben einen aktiven politischen Dialog begonnen, ein hohes Maß an wirtschaftlicher Zusammenarbeit erreicht und stärken weiterhin die kulturellen und humanitären Beziehungen. In 18 Jahren haben japanische Unternehmen über 7,8 Milliarden Dollar in die kasachische Wirtschaft investiert, und wir sehen großes Potenzial für eine Ausweitung der Zusammenarbeit“, sagte Kuantyrov.
Yamada betonte, dass Kasachstan ein strategischer Partner für Japan sei und japanische Unternehmen zunehmend daran interessiert seien, im Land Unternehmen zu gründen. Er hob hervor, dass Japan zu den Energieprojekten Kasachstans, dem Ausbau der Transportkapazitäten und der Digitalisierung der Logistikprozesse beitragen könne. Der Botschafter erwähnte auch, dass die geplante Einführung von Direktflügen zwischen den beiden Ländern im Jahr 2026 die bilateralen Beziehungen stärken und die Möglichkeiten für Wirtschaft und Tourismus erweitern werde.
Der japanische Premierminister Kishida wird voraussichtlich vom 9. bis 12. August Usbekistan, Kasachstan und die Mongolei besuchen. Auf dem Gipfeltreffen des Zentralasien-Japan-Dialogs in Astana wird er ein Wirtschaftshilfepaket für Zentralasien bekannt geben, das sich auf die Einrichtung einer Handelsroute durch das Kaspische Meer konzentrieren soll, die Zentralasien und Europa verbindet. Das Hilfspaket wird Initiativen zur Dekarbonisierung umfassen, bei denen japanische Technologien und Kredite zum Einsatz kommen, insbesondere bei der Erdgasverarbeitung. Zudem wird Japan Facharbeiter aus der Region für den Austausch aufnehmen und so die zwischenmenschlichen Beziehungen stärken.





