Kasachstan

Kasachstan und Deutschland schließen 1,7 Milliarden US-Dollar Geschäfte

ASTANA – Das zweitägige kasachisch-deutsche Wirtschaftsforum in Astana hat zu bedeutenden Handelsabkommen im Wert von über 1,7 Milliarden US-Dollar geführt. Laut der kasachischen Investmentgesellschaft Kazakh Invest wurden insgesamt 23 Abkommen unterzeichnet. An dem Forum nahmen der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew und der deutsche Präsident Frank-Walter Steinmeier teil, der zuvor zu einem offiziellen Besuch nach Kasachstan gereist war. Die beiden Präsidenten vereinbarten eine engere Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, darunter die Verarbeitung seltener Erdmetalle, die Herstellung von Werkzeugmaschinen, Landmaschinen, Textilindustrie, Fischerei und grüne Energie.

Eines der wichtigsten Abkommen betrifft eine Vereinbarung zwischen Kazenergopower und Siemens im Wert von 22 Millionen US-Dollar. In Rahmen dieser Vereinbarung wird Siemens-Technologie für die Herstellung von Mittelspannungsverteilungsgeräten für den kasachischen Energiesektor eingesetzt. Darüber hinaus wurde eine 200-Millionen-Dollar-Vereinbarung zwischen Creada Corporation und HMS Bergbau unterzeichnet. Diese Vereinbarung beinhaltet die Exploration, Gewinnung und Verarbeitung von komplexen Seltenemetallerzen in Ostkasachstan.

Des Weiteren vereinbarten die Entwicklungsbank Kasachstans und die Landesbank Baden-Württemberg die Finanzierung von Investitionsprojekten, die Exportkreditgarantien für deutsche Unternehmen und kasachische Unternehmen bieten, die mit deutschen Partnern zusammenarbeiten.

Präsident Tokajew betonte die enge wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Kasachstan und Deutschland und teilte mit, dass deutsche Unternehmen bereits 6 Milliarden US-Dollar in die kasachische Wirtschaft investiert haben, wobei ein Großteil der Investitionen in den Nicht-Ressourcensektor floss. Zudem existieren in Kasachstan über 1.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung.

Tokajew äußerte auch Interesse an einer Zusammenarbeit bei der Entwicklung natürlicher Ressourcen und erklärte, dass Kasachstan das Potenzial habe, zum weltweit führenden Produzenten von grünem Wasserstoff zu werden. In diesem Zusammenhang wurde bereits ein 50-Milliarden-Dollar-Vertrag über grünen Wasserstoff zwischen Kasachstan und der Svevind-Gruppe unterzeichnet.

Des Weiteren sprach Präsident Tokajew über die Bedeutung der Transkaspischen Internationalen Transportroute (TITR) in den neuen geopolitischen Realitäten und erwähnte, dass sich der Güterverkehr entlang der Route in die Europäische Union seit 2022 verdoppelt habe. Er kündigte zudem Pläne zur Modernisierung und Erweiterung der kasachischen Häfen an, um dem wachsenden Handelsvolumen gerecht zu werden.

Das kasachisch-deutsche Wirtschaftsforum erkundete auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Humankapitalentwicklung. Tokajew betonte die Innovationskraft Deutschlands und strebt an, Kasachstan zu einem regionalen Innovations- und Digitalzentrum in Eurasien zu machen. Im Rahmen der Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Humankapitals nahmen Präsident Tokajew und Präsident Steinmeier an einem Forum teil, an dem Vertreter von 11 deutschen und 25 kasachischen technischen Universitäten teilnahmen.

Präsident Steinmeier wird am 21. Juni die Region Mangystau besuchen, um an der Zeremonie zum Start der Testbohrungen in der grünen Wasserstoffproduktionsanlage des Unternehmens Svevind teilzunehmen.

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