
Kasachstan plant Konsortium für Kernkraftwerke bis 2025

ASTANA – Die Teilnehmer des internationalen Konsortiums für den Bau eines Kernkraftwerks in Kasachstan werden im Jahr 2025 ermittelt, sagte Tokayev in einem Interview mit Ana Tili am 3. Januar.
Während des nationalen Referendums Im Oktober 2024 schlug Tokayev vor, dass ein internationales Konsortium führender globaler Unternehmen mit fortschrittlichen Technologien an dem Projekt beteiligt werden sollte.
„Dieses Thema wurde mit Präsident Wladimir Putin während seines Besuchs in Astana besprochen. Wir einigten uns darauf, dass das Konsortium das kasachische Unternehmen als Generalbetreiber und Kunden des Projekts einbeziehen würde. In den Diskussionen wurde die mögliche Beteiligung von Rosatom erwähnt, einem Unternehmen mit umfangreichem Fachwissen und einer soliden Erfolgsbilanz beim Bau von Kernkraftwerken im Ausland. Angesichts der großen Erfolge Chinas beim Bau ziviler Nuklearanlagen laufen derzeit auch Verhandlungen mit einem chinesischen Unternehmen. Auch andere ausländische Konzerne, darunter westliche Firmen, haben Interesse bekundet“, sagte Tokayev.
Ihm zufolge werden die Wettbewerbsverfahren noch in diesem Jahr stattfinden, wonach die Regierung eine endgültige Entscheidung treffen wird.
„Ich bin davon überzeugt, dass ein Großkernkraftwerk für Kasachstan unerlässlich ist. Darüber hinaus schließe ich nicht aus, dass in naher Zukunft mit dem Bau eines zweiten und vielleicht sogar eines dritten Kernkraftwerks begonnen wird. Die Atomindustrie wird unserer Wirtschaft, die bereits unter einem Energiedefizit leidet, einen kräftigen Aufschwung verleihen. Ich glaube, dass Kasachstan ein Land mit einem entwickelten Kernenergiesektor werden sollte, da es ein enormes Potenzial für die Zukunft birgt“, sagte Tokayev.





