
Kasachstan: Bayerns führender Handelspartner in der GUS und Zentralasien

ASTANA – Kasachstan tritt heute als erster Handelspartner Bayerns in Zentralasien auf, so der bayerische Minister für wirtschaftliche Angelegenheiten, regionale Entwicklung und Energie Hubert Aiwanger am 4. April beim kasachisch-bayerischen Geschäftsdialog.
Laut dem Pressedienst des Premierministers nahm eine kasachische Delegation an der Veranstaltung teil, die vom ersten stellvertretenden Premierminister Roman Sklyar angeführt wurde, als Teil seines Besuchs in Deutschland, der auf das Treffen im Bundesstaat Hessen folgte.
Während des Rundtisches teilten Vertreter von Unternehmen wie Horsch, Linde Gas AG und Rhenus ihre Erfahrungen in Kasachstan und diskutierten das wachsende finanzielle und geschäftliche Potenzial des Landes.
Bei einem bilateralen Treffen lobte Aiwanger die wirtschaftliche Entwicklung und den anhaltenden Fortschritt der Diversifizierung von Kasachstan, wobei starke Komplementaritäten zwischen der bayerischen und kasachischen Wirtschaft hervorgehoben wurden. Ein wichtiger Schritt, bemerkte er, wird der Start von direkten Flügen von Shymkent nach München Ende Mai sein.
Sklyar traf sich auch mit dem bayerischen Minister für europäische und internationale Angelegenheiten, Eric Beißwenger, der ein großes Interesse an der Ausweitung von Geschäfts- und humanitären Beziehungen zu Kasachstan bekundete und weiterhin gemeinsame Unterstützung für gemeinsame Initiativen hatte.
Bayern ist der führende Staat Deutschlands in Bezug auf wirtschaftliche Entwicklung. Laut deutscher Statistik erreichte der bilaterale Handel zwischen Kasachstan und Bayern im Jahr 2024 4,7 Milliarden Euro (5,1 Milliarden US-Dollar), was fast die Hälfte des gesamten Handels von Kasachstan mit Deutschland ausmachte.
Kasachisches Öl macht etwa 50% der Ölimporte Bayerns aus. Während Kasachstan unter den Handelspartnern Deutschlands den 43. Platz belegt, hat es den 21. Platz für Bayern. In Bezug auf das Importvolumen liegt Kasachstan in Bayern vor Belgien, der Türkei, Japan, Vietnam und Südkorea.





