
Kasachischer Premierminister trifft sich mit JBIC-Vorsitzendem zur Diskussion von Investitionsmöglichkeiten

ASTANA – Der kasachische Premierminister Olzhas Bektenov traf sich am 9. August mit dem Vorsitzenden der Japanischen Bank für Internationale Zusammenarbeit (JBIC), Hayashi Nobumitsu, um die Ausweitung der finanziellen Zusammenarbeit und die Förderung gemeinsamer Investitionsprojekte zu besprechen.
Laut der Pressestelle des Premierministers ist Japan einer der wichtigsten Partner Kasachstans in Ostasien und zählt zu den zehn größten Investoren des Landes. Im vergangenen Jahr stieg der Handelsumsatz zwischen Kasachstan und Japan um 10,5 % und erreichte 2,1 Milliarden Dollar. Von Januar bis Mai belief sich der gegenseitige Handel auf 768 Millionen Dollar. Seit 1993 hat Japan etwa 8 Milliarden Dollar in die kasachische Wirtschaft investiert.
Bektenov betonte die Rolle der JBIC bei der Förderung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. Die Bank hat in Kasachstan 26 Projekte im Wert von 2,3 Milliarden Dollar finanziert, die Sektoren wie Energie, Wasserversorgung, Bergbau und Transportlogistik abdecken.
Darüber hinaus planen JBIC und die Entwicklungsbank von Kasachstan die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Finanzierung gemeinsamer Projekte im Wert von 200 Millionen US-Dollar. Diese Projekte werden sich auf Energie, erneuerbare Energien, Transport, Maschinenbau, die Lebensmittelindustrie und andere vorrangige Sektoren konzentrieren.
Nobumitsu betonte das Interesse von JBIC an grüner Finanzierung und Transitfinanzierung, die mit den Grundsätzen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) im Einklang steht.
Während des Treffens drückte Bektenov auch sein Beileid angesichts des Erdbebens im Süden Japans aus.
„Ich hoffe, dass diese Naturkatastrophe keine menschlichen Opfer fordert und keine größeren Schäden verursacht“, sagte Bektenov.
„Japan ist unser wichtigster Handels-, Wirtschafts- und Investitionspartner. Heute florieren die kasachisch-japanischen Beziehungen im Rahmen einer erweiterten strategischen Partnerschaft. Die Regierung Kasachstans begrüßt die Gelegenheit, die Zusammenarbeit zu vertiefen und ist bereit, die Umsetzung gemeinsamer Projekte zu unterstützen“, fügte er hinzu.





