
Kasachischer Präsident spricht über die Rolle der Mittelmächte in der Sicherheitsförderung

Präsident Kassym-Jomart Tokayev hielt die 46. Singapur-Vorlesung über die Rolle von Kasachstan und den Mittelmächten zur Förderung von Sicherheit, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung ab, berichtet der Pressedienst von Akorda.
Die Yusof Ishak Institute (ISEAS) veranstaltet seit den 1980er Jahren die Singapore Lecture Series, die führenden Politikern und Experten aus der ganzen Welt eine einzigartige öffentliche Plattform bietet, um ihre Ideen auszutauschen.
In seiner Rede betonte Tokayev die sozialen und politischen Veränderungen in Kasachstan, insbesondere in Bezug auf gerechte Grundsätze und die Investitionspolitik des Landes. Trotz geografischer Unterschiede teilen Kasachstan und Singapur viele Werte und stehen ähnlichen Herausforderungen gegenüber.
Der Präsident warnte vor militärischen Konflikten und betonte die Bedeutung verantwortungsvoller Diplomatie. Er hob Kasachstans Neutralität hervor und erwähnte die Bemühungen des Landes im Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie in internationalen Vermittlungen.
Tokayev betonte die Notwendigkeit einer Reform multilateraler Institutionen, insbesondere der Vereinten Nationen, um den Interessen der Menschheit gerechter zu werden. Kasachstan und Singapur können auch in anderen Bereichen wie der Bewirtschaftung von Wasserressourcen und dem Kampf gegen den Klimawandel zusammenarbeiten.
Der Präsident rief zu Partnerschaften auf Grundlage gegenseitigen Respekts auf, um eine friedlichere Zukunft für alle zu schaffen. Am Ende der Vorlesung beantwortete er Fragen zur internationalen Sicherheit und zur Rolle der Mittelmächte.





