
Japanisches Unternehmen erstellt Analyse der zukünftigen Entwicklung von Bischkeks

Das japanische Unternehmen Nikken Experience Integrated wird eine Analyse für die zukünftige Entwicklung von Bischkek erstellen, die bei der Entwicklung eines neuen Generalplans für die Hauptstadt verwendet werden soll. Dies bestätigte der Chefarchitekt von Bischkek, Urmat Karybaev, auf einer Pressekonferenz.
Karybaev erklärte, dass der Bürgermeister im Mai in Tokio war und dort ein Memorandum zur Zusammenarbeit zwischen Nikken Experience Integrated und dem Rathaus von Bischkek unterzeichnete. Eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich Stadtplanung, Städtebau und Stadtentwicklung folgte. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Stadtplanung und gilt weltweit als führend bei der Erstellung von städtebaulichen Konzepten.
Im Zuge der Verwaltungs- und Territorialreform wurde das Territorium der Hauptstadt verdreifacht und der aktuelle Generalplan läuft 2025 aus. Das Rathaus möchte gemeinsam mit japanischen Experten eine umfassende Analyse der Stadt durchführen. Die Spezialisten sind bereits in der Hauptstadt angekommen, haben das Stadtgebiet inspiziert und wichtige Punkte wie Verkehr, Industriezonen, neue Bauvorhaben und Grünflächen untersucht.
Das Ergebnis ihrer Arbeit wird eine Analyse für die zukünftige Entwicklung von Bischkek sein, die nach Aussage von Karybaev etwa 3-4 Monate in Anspruch nehmen wird. Anschließend wird mit der Erstellung des neuen Generalplans begonnen. Aziret Akimov, stellvertretender Leiter von Bishkekglavarhitektura, kündigte zudem an, dass der aktuelle Generalplan aktualisiert und bis zum Jahr 2050 fortgeschrieben wird.
Fadi Jabri, Geschäftsführer von Nikken Experience Integrated, lobte Bischkek als wunderbare Stadt mit einer guten Struktur. Er betonte, dass die Stadt großes Potenzial habe und es wichtig sei, die Attraktivität und Funktionalität der Paradeplätze zu verbessern.
Die Zusammenarbeit mit den japanischen Experten soll Bischkek bei der Entwicklung eines zukunftsweisenden Generalplans unterstützen und die Stadt für Bewohner und Besucher gleichermaßen attraktiver gestalten.



