
Italien und Zentralasiatische Staaten: Neue Kooperationsfelder erkunden

Italien und Zentralasien erkunden Möglichkeiten der Zusammenarbeit
ASTANA – Italien und die zentralasiatischen Staaten erkundeten am 29. Mai während des dritten Treffens der Außenminister Zentralasien und Italien in Rom die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Die Delegation Kasachstans wurde vom stellvertretenden Premierminister und Außenminister Murat Nurtleu geleitet, berichtete die Pressestelle des Ministeriums.
Während der Veranstaltung diskutierten die Beamten wichtige Themen der regionalen Agenda, die Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und Drogenhandel, Transport, Logistik und grüne Energie.
Nurtleu betonte, dass Zentralasien heute eine sich dynamisch entwickelnde Region mit einer eigenen Vision der geopolitischen Realitäten und umfassenden Handels- und Wirtschaftsmöglichkeiten sei.
„Die Beratungstreffen der Staats- und Regierungschefs der zentralasiatischen Staaten, des Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees und der atomwaffenfreien Zonen sind ein anschaulicher Beweis für den eindeutigen Wunsch Zentralasiens, eine wirksame und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zu entwickeln und gemeinsame Herausforderungen anzugehen“, sagte Nurtleu.
Laut Nurtleu bietet das Treffen in Rom die Möglichkeit, konkrete Maßnahmen zu diskutieren und neue Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Italien und den Ländern der zentralasiatischen Region zu identifizieren.
Italienischer Vize-Ministerpräsident und Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit Antonio Tajani forderte ein aktives Zusammenwirken in den Bereichen Verkehrsvernetzung, Energie, Klimawandel und Bildung.
„Italien betrachtet die politische Zusammenarbeit und die Chancen, die sich italienischen Unternehmen in Zentralasien bieten, mit großem Interesse: Der Aufbau einer strategischen Partnerschaft mit zentralasiatischen Ländern und die Stärkung der wirtschaftlichen und industriellen Zusammenarbeit in den Bereichen Wasserressourcen, Umwelt und Hochschulbildung sind Prioritäten. Aus diesem Grund wurden über 30 der wichtigsten italienischen Unternehmen und Handelsverbände zum heutigen Treffen eingeladen“, sagte Tajani.
Der kirgisische Außenminister Jeenbek Kulubaev, der tadschikische Außenminister Sirojiddin Muhriddin, der turkmenische Außenminister Rashid Meredov, der usbekische Außenminister Bakhtiyor Saidov und auch die EU-Sonderbeauftragte für Zentralasien, Terhi Hakala, nahmen an dem Treffen teil.
Das Treffen umfasste auch thematische Sitzungen zur Zusammenarbeit im Wasser- und Energiebereich, zur globalen Konnektivität und zur Hochschulbildung.





