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Israelische Blockade von 2 Krankenhäusern in Khan Younis

Schwerer Regen und israelische Angriffe: Humanitäre Krise im Gazastreifen

Trotz starker Regenfälle begeben sich Palästinenser mit ihren Kindern und wenigen Habseligkeiten auf der Suche nach einem sicheren Ort in Richtung Rafah, im Süden des Gazastreifens.

Israel führt weiterhin Angriffe und Militäroperationen in den Gebieten aus, in die es Palästinenser deportiert hat, unter der Behauptung, dass es sich um sichere Zonen handelt.

Viele Palästinenser wurden bei einem Luftangriff des israelischen Militärs auf ein Haus im Osten von Rafah getötet und verletzt.

Israel startete auch Angriffe mit Kampfflugzeugen und Artilleriefeuer in verschiedenen Teilen der Region. Zuletzt wurde die Region „Batn es-Semin“ im Westen von Khan Younis und das Flüchtlingslager Al-Megazi im Zentrum der Region angegriffen.

Gleichzeitig belagert die israelische Armee seit 6 Tagen die Krankenhäuser Nasser und Al-Emel, die dem Palästinensischen Roten Halbmond angehören.

Die palästinensischen bewaffneten Gruppen, insbesondere die Izz al-Din al-Qassam Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, und die Quds Brigaden, der militärische Flügel der Islamischen Dschihad-Bewegung, geben an, israelische Militärfahrzeuge und Versammlungsbereiche in der Stadt Khan Younis anzugreifen.

Die schlechten Wetterbedingungen haben das Leben der tausenden Palästinenser, die zwangsumgesiedelt wurden und in Zelten oder Schutzzentren untergebracht sind, noch schwieriger gemacht.

Die Zelte und Schutzzentren wurden überflutet und die Betten und Decken wurden durchnässt. Die palästinensischen Kinder, die versuchen, mit den verheerenden Auswirkungen des Krieges fertig zu werden, wurden von der Kälte beeinträchtigt.

Die Israelis forderten die Bewohner von Khan Younis auf, das Gebiet durch Korridore zu evakuieren, die sie als „sicher“ bezeichneten. Außerdem setzten sie in diesen Korridoren Kontrollpunkte ein und behaupteten, es seien „Sicherheitsmaßnahmen“.

Die israelische Armee blockiert und bombardiert weiterhin das Al-Emel-Krankenhaus in Khan Younis und bedroht medizinisches Personal, Verwundete und Patienten sowie ca. 7.000 hier Schutz suchende Menschen.

Während die israelischen Luftangriffe und das Artilleriefeuer gegen verschiedene Teile des Gazastreifens weitergehen, rufen 6 Länder die UNO dazu auf, Schutz für die Einrichtungen des Roten Halbmonds, das medizinische Personal und die Rettungsteams zu gewähren.

Die Entscheidung dieser Länder, vorübergehend ihre Unterstützung für UNRWA einzustellen, wirft Bedenken hinsichtlich der Unterstützung der Agentur für Flüchtlinge und ihrer Mitarbeiter im Gazastreifen auf.

Die USA, Kanada, Australien, Italien, das Vereinigte Königreich und Finnland gaben bekannt, dass sie vorübergehend ihre Unterstützung für UNRWA eingestellt haben, nachdem Israel behauptet hatte, einige Mitarbeiter hätten den Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 unterstützt.

Es wird erwartet, dass diese Entscheidung die humanitäre Katastrophe, mit der die Menschen im Gazastreifen kämpfen, weiter verschärfen wird. UNRWA, das die Zentren verwaltet, in denen rund 1 Million Vertriebene untergebracht sind, deckt ihre minimalen Lebensbedürfnisse wie Nahrung, Getränke und Energie sowie die Gehälter seiner Mitarbeiter, von denen etwa 10.000 geschätzt werden, ab.

Nachdem israelische Beamte behauptet hatten, einige UNRWA-Mitarbeiter seien an den Ereignissen vom 7. Oktober beteiligt gewesen, forderte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres eine dringende Untersuchung der Situation. UNRWA-Generalkommissar Philippe Lazzarini gab bekannt, dass die Agentur beschlossen habe, die Verträge dieser Mitarbeiter sofort zu beenden und eine Untersuchung einzuleiten, um die Wahrheit schnellstmöglich ans Licht zu bringen, um ihre Mission der humanitären Hilfe zu schützen. Diese Maßnahme wurde von der Hamas-Bewegung verurteilt, und es wurde erklärt, dass „UNRWA von Ländern erpresst wurde, die den Terrorismus unterstützen“.

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