
Israel-Palästina-Konflikt führt weltweit zu einem Anstieg der Verteidigungsaktien

Die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten haben zu einem negativen Start der Börsen geführt. Jedoch hat der „dovishe“ Ton der Aussagen der Zentralbankvertreter dazu beigetragen, dass die Risikowahrnehmung der Investoren verringert wurde. Besonders auffällig ist der Anstieg der Verteidigungsaktien weltweit.
In den USA konnten die Aktien von Lockheed Martin um 8 Prozent zulegen, die Aktien von RTX Corp um 4,6 Prozent, die Aktien von L3Harris Technologies um 10 Prozent, die Aktien von General Dynamics um 8,4 Prozent und die Aktien von Northrop Grumman um 11,4 Prozent.
Die Aktien von BAE Systems in Großbritannien stiegen um 4,02 Prozent, die Aktien von Dassault Aviation SA und Thales in Frankreich stiegen um 4,15 Prozent bzw. 4,26 Prozent, die Aktien von Rheinmetall AG in Deutschland stiegen um 4,83 Prozent und die Aktien von Leonardo SpA in Italien stiegen um 5,29 Prozent.
Während die Aselsan-Aktien gestern im Inland um 7,23 Prozent an Wert gewannen, stiegen die Aktien von Asahi Kasei und JFE Holdings in Japan um jeweils 1,4 bzw. 2,9 Prozent. In Südkorea stiegen die Aktien von Hanwha und Hyundai-Rotem um jeweils 2,8 bzw. 3 Prozent. In China stiegen die Aktien der China Aerospace Science and Technology Corporation um 3 Prozent.
Analysten äußerten Bedenken hinsichtlich einer Ausweitung der Konflikte und hoben hervor, dass Verteidigungsunternehmen potenzielle Gewinner sein könnten, falls sich der Konflikt auf einen größeren Bereich ausweitet.
Aufgrund des Konflikts konnten vor allem die Aktien von Fluggesellschaften einen deutlichen Rückgang verzeichnen.
Gestern in den USA fielen die Aktien von United Airlines um 4,9 Prozent, die Aktien von Delta Air Lines um 4,7 Prozent und die Aktien von American Airlines um 4,1 Prozent. In Deutschland fielen die Aktien von Lufthansa um 4,2 Prozent und die Aktien von Turkish Airlines und Pegasus um jeweils 4 Prozent bzw. 6 Prozent.



