
Investitionen in Usbekistan und Tadschikistan: 135 Millionen US-Dollar auf dem Vormarsch

In den kommenden Jahren wollen beide Seiten den bilateralen Handelsumsatz auf 2 Milliarden US-Dollar steigern.
Nach Angaben des Ministeriums für Investitionen und Außenhandel plant die usbekisch-tadschikische Investmentgesellschaft die Umsetzung von 14 Projekten mit einem Gesamtwert von 135 Millionen US-Dollar.
Am 17. April fand in Duschanbe im Vorfeld des offiziellen Besuchs von Präsident Mirziyoyev ein usbekisch-tadschikisches Investment-Business-Forum unter dem gemeinsamen Vorsitz des stellvertretenden Premierministers Jamshid Khodjaev statt.
In den letzten Jahren hat sich der Handelsumsatz auf 750 Millionen US-Dollar verdreifacht und seit Jahresbeginn ist er um weitere 40 % gestiegen. In naher Zukunft planen die Parteien, den gegenseitigen Handel auf 2 Milliarden US-Dollar zu steigern.
Seit 2017 hat sich die Zahl der Joint Ventures fast verzwanzigfacht – von 17 auf 370 Unternehmen. Usbekistan und Tadschikistan führen gemeinsame Projekte zur Schaffung einer Handelszone am Grenzpunkt „Oybek-Fatehabad“, zum Bau des Handels- und Logistikzentrums „Andarkhan“ und zum Bau von zwei Wasserkraftwerken auf dem Zarafshan-Markt auf tadschikischem Territorium durch.
Zu den vielversprechendsten Sektoren zählen Metallurgie, Bergbau, Entwicklung und Verarbeitung von Mineralien, Wind- und Solarenergieerzeugung, Wasserkraft, Maschinen- und Elektrogeräteherstellung, der agroindustrielle Komplex und die Leichtindustrie.
Im Anschluss an das Wirtschaftsforum wurde ein Paket bilateraler Dokumente unterzeichnet, auf deren Grundlage ein Fahrplan für die Umsetzung jedes Projekts entwickelt wird.
Die usbekisch-tadschikische Investmentgesellschaft wurde im September 2021 gegründet. Das genehmigte Kapital des Unternehmens betrug zunächst 12 Millionen US-Dollar und wurde später auf 50 Millionen US-Dollar erhöht. Der Wiederaufbau- und Entwicklungsfonds stellte 75 % des genehmigten Kapitals bereit, während „TajInvest“ die restlichen 25 % bereitstellte.
Dem Vorstand der Investmentgesellschaft aus Usbekistan gehörten damals der Leiter des Ministeriums für Investitionen und Außenhandel Sardor Umurzakov, der Erste Stellvertretende Minister Laziz Kudratov und der Direktor des Wiederaufbau- und Entwicklungsfonds Shukhrat Vafoev an.






