
In diesem Jahr wurden weltweit 94 Journalisten getötet – Letzte Weltnachrichten

Die Internationale Journalistenföderation (IFJ) hat die alarmierende Anzahl von getöteten Journalisten in diesem Jahr bekannt gegeben. Laut dem von der Föderation veröffentlichten Bericht wird 2023 das Jahr mit der höchsten Zahl an in Konflikten getöteten Journalisten seit mehr als 30 Jahren sein.
Bislang wurden 94 Journalisten und Medienschaffende getötet und mindestens 393 Journalisten festgenommen oder verhaftet. Besonders besorgniserregend ist die Situation im Gazastreifen und in Israel, wo 68 Journalisten getötet wurden.
Die Ukraine bleibt auch ein gefährliches Land für Journalisten, mit drei getöteten Journalisten in diesem Jahr. Weitere Todesfälle gab es in Syrien, Afghanistan, den Philippinen, Indien, China und Bangladesch.
In Nord- und Südamerika ist die Zahl der getöteten Journalisten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Dennoch wurden sieben Journalisten in der Region getötet, während sie über bewaffnete Gruppen oder Korruptionsfälle berichteten. In Afrika kamen ebenfalls Journalisten ums Leben.
Die IFJ fordert die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen zum Schutz von Journalisten zu ergreifen und die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen. Die Todesfälle von Journalisten stellen eine bedrohliche Entwicklung für die Pressefreiheit und die Demokratie dar. Es ist unerlässlich, dass Maßnahmen ergriffen werden, um das Leben und die Arbeit von Journalisten weltweit zu schützen.






