
Großbritannien gründet Klimaschutzfonds für Zentralasien

Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine internationalen Fonds eingerichtet, um Zentralasien im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Die britische Botschafterin in Kasachstan, Kathy Leach, berichtete von dem neuen Fonds bei einem Treffen mit dem kasachischen Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, Nurzhan Nurzhigitov.
Der Fonds wird fünf zentralasiatische Länder unterstützen, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. Zusätzlich wird das Vereinigte Königreich mit dem Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees zusammenarbeiten. Leach betonte die Absicht des Vereinigten Königreichs, mit Kasachstan nicht nur im regionalen, sondern auch im bilateralen Rahmen zu interagieren.
Nurzhan Nurzhigitov skizzierte drei vorrangige Bereiche der bilateralen Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich: Erfahrungsaustausch und Gewinnung von Experten aus dem UK, postgraduale Ausbildungsmöglichkeiten für Studenten in technischen Bereichen und Fachleute in der Wasserdiplomatie.
Die britische Delegation erklärte, dass das Vereinigte Königreich bereit sei, erstklassige Experten aus den Bereichen Hydrogeologie, Bewässerung, Gletscherforschung und anderen relevanten Bereichen nach Kasachstan einzuladen. Zudem bekundete Leach das Interesse britischer Unternehmen, die sich mit Abwasseraufbereitungstechnologien befassen, an einer Arbeit in Kasachstan. Ein erfolgreiches Projekt in Shymkent führte bereits zu einer Reduzierung des Wasserverbrauchs um 25 %.
Es bleibt abzuwarten, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Zentralasien die Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels vorantreiben wird.





